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Tipps zum Berufsstart

Für viele Jugendliche hat im August ein neuer Lebensabschnitt begonnen: die Berufsausbildung. Hilfreiche Tipps für einen perfekten Start in das Berufsleben gibt die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt.

„Der Erfolg einer Ausbildung hängt nicht nur vom fachlichen Wissen und Können ab, sondern auch vom Auftreten und den Umgangsformen“, sagt Stefan Fricke, Leiter der Regionalen Service-Center Bad Salzungen und Eisenach der IHK Erfurt. „Ein gepflegtes Äußeres und ein zum Beruf passendes Outfit ist wichtig für den ersten Eindruck“, empfiehlt der RSC-Leiter. Das habe nichts mit verstaubten Benimmregeln zu tun, sondern mit Respekt und Einfühlungsvermögen.

Die neuen Auszubildenden stünden von einem Tag zum anderen mitten im Berufsleben. Schon die Arbeitszeit von morgens bis abends sei ungewohnt und anstelle von Mitschülern würden sie hauptsächlich von Kunden, Kollegen und Ausbildern umgeben. Darüber hinaus erwarteten die Unternehmen von Beginn an hohe Leistungsbereitschaft, Zuverlässigkeit, Fleiß, Ehrlichkeit und Freundlichkeit.

Beim Ausbildungsstart empfiehlt die IHK Erfurt vor allem folgende Dinge zu beachten:

Pünktlichkeit – sollte selbstverständlich sein. Andernfalls riskiert der Azubi, für unzuverlässig gehalten zu werden. Also besser etwas mehr Zeit für den Weg zur Arbeit einplanen sowie mögliche Verkehrsprobleme berücksichtigen und den Ausbilder telefonisch informieren, wenn trotz allem eine Verspätung droht.

Vorbereitung – gehört dazu. In der ersten Zeit werden Kollegen vorgestellt, der Betrieb gezeigt und erklärt, wie die Ausbildung abläuft. Ratsam ist, sich schon vorab mit dem Ausbildungsbetrieb zu beschäftigen – zum Beispiel über das Internet.

Nur wer fragt, lernt! – Unternehmer erwarten vom Auszubildenden, dass er sich informiert, wenn er etwas nicht verstanden hat. Hier sind einige wichtige Punkte aufgeführt:

– Namen und Funktionen der wichtigsten Ansprechpartner im Unternehmen,
– Melden am Telefon,
– Verhaltensweise gegenüber Kunden,
– Lage der Pausen- und Sanitärräume,
– Regelungen zu Arbeits- und Pausenzeiten.

Umgangsformen – sind ganz wichtig. Lieber einmal zu viel grüßen als zu wenig. Azubis sind diejenigen, die zuerst grüßen sollten. Die Initiative zum Händedruck hingegen geht immer vom Ranghöheren aus. Dabei kommt ein kräftiger Händedruck besser an, als ein schlaffer. Die Vorstellung sollte immer mit Vor- und Nachnamen erfolgen. Kollegen und Kunden werden mit „Sie“ angesprochen, es sei denn, das „Du“ wird angeboten.

Steffen E. | | Quelle:

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