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TÜV: Thüringer fahren ihre Autos länger

Mehr als 230000 Hauptuntersuchungen führten die Ingenieure des TÜV Thüringen im Jahr 2008 an Fahrzeugen durch. Dabei wurden etwas weniger erhebliche Mängel als im Vorjahr festgestellt. Die Mängelquote liegt aber immer noch leicht über dem Bundesdurchschnitt.

In Thüringen konnten 16,9 Prozent der Fahrzeuge die TÜV Plakette nicht im ersten Anlauf erhalten. Das durchschnittliche Alter der vom TÜV Thüringen geprüften Fahrzeuge lag bei 9,9 Jahren und nahm zum Vorjahreszeitraum um 4 Monate zu. Die Thüringer fahren Ihre Autos somit länger als bisher.

Die Experten des TÜV Thüringen konnten eine Verschiebung bei den schwerwiegenden Mängeln feststellen. Verschleißtechnisch bedingte Mängel sind rückläufig, Pflege- und Wartungsmängel hingegen haben nennenswert zugenommen. Mit steigendem Alter der Fahrzeugflotte nahmen auch wieder Korrosionsschäden zu.

Die Mängelhitliste wird wie auch im vergangen Jahr von Mängeln an den Bremsanlagen angeführt. Mit 22,8 Prozent war zwar fast jedes vierte durchgefallene Fahrzeug auch mit mangelhaften Bremsen unterwegs, allerdings ist dies ein Rückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Eine Besorgniserregende Entwicklung der Mängelquote wurde von den Prüfern des TÜV Thüringen an den Beleuchtungsanlagen festgestellt. Hier ist der Wert von 15,5 auf 17,3 Prozent angestiegen. Auf Platz drei folgt die Umweltbelastung mit 16,8 Prozent, zum Beispiel Schäden an der Abgasanlage. Gefolgt von Mängeln an Radaufhängungen, Rädern oder Reifen (16,1 Prozent) sowie am Fahrgestell (12,4 Prozent).

Die Erhöhung der Verkehrssicherheit ist das primäre Ziel der Verkehrsexperten des TÜV Thüringen. Er leistet mit seinem Bereich der Fahrzeugprüfung einen aktiven Beitrag zur Verkehrssicherheit. Die regelmäßige und unabhängige Überprüfung aller Kraftfahrzeuge stellt eine wichtige Basis für die Sicherheit aller Teilnehmer am Straßenverkehr dar.

Rainer Beichler | | Quelle:

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