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Über 25 Tausend neue Arbeitsplätze in Thüringer Industrie von 2005 bis 2015 geschaffen

Die Thüringer Industriebetriebe mit 50 und mehr Beschäftigten erzielten nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik im Jahr 2015 einen Umsatz in Höhe von 29,2 Milliarden Euro. Die Zahl der Arbeitsplätze erhöhte sich auf über 140 Tausend.

Umsätze über 2 Milliarden Euro erreichten 2015 folgende Wirtschaftszweige:
• Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen mit 4613 Millionen Euro,
• Herstellung von Metallerzeugnissen mit 3540 Millionen Euro,
• Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln mit 3100 Millionen Euro,
• Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren mit 2686 Millionen Euro,
• Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen mit 2667 Millionen Euro und
• der Maschinenbau mit 2642 Millionen Euro.

Im Vergleich zum Jahr 2005 wurden lediglich in 6 Branchen Umsatzrückgänge verzeichnet. Neben kleineren Branchen, wie z.B. Herstellung von Holz-, Flecht-, Korb- und Korkwaren (ohne Möbel) (- 23,4 Prozent) und der Herstellung von Möbeln (- 5,9 Prozent) wurden im Vergleich zu 2005 auch 23,0 Prozent weniger Datenverarbeitungsgeräte, elektronische und optische Erzeugnisse, in der 2005 dominierenden Branche, verkauft (2005: 3462 Millionen Euro Umsatz).

Die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen erzielten im Jahr 2015 gegenüber 2005 mit 1777 Millionen Euro den höchsten absoluten Umsatzzuwachs. Bei den Herstellern von Papier, Pappe und Waren daraus hat sich der Umsatz mehr als verdoppelt, sodass in diesem Wirtschaftszweig der höchste prozentuale Umsatzzuwachs ermittelt wurde (+ 102,3 Prozent).

Die Auslandsumsätze lagen 2015 bei 9651 Millionen Euro und damit um 42,2 Prozent über dem Ergebnis von 2005. In diesem Zeitraum hat sich der Export von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen fast halbiert. Dieser Rückgang wurde jedoch mit einer überdurchschnittlichen Steigerung der Ausfuhren von Produkten und Leistungen z.B. der Branchen der Herstellung von Metallerzeugnissen (+ 530 Millionen Euro, + 104,3 Prozent), dem Maschinenbau (+ 481 Millionen Euro, + 80,7 Prozent) und Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (+ 417 Millionen Euro, + 42,3 Prozent) mehr als kompensiert.

Im Monatsdurchschnitt arbeiteten im Jahr 2015 rund 140 Tausend Personen in den Thüringer Industriebetrieben mit mehr als 50 Beschäftigten. Das waren rund 25 Tausend Beschäftigte mehr als im Jahr 2005. Über die Hälfte des Zuwachses an Arbeitsplätzen in der Thüringer Industrie wurden bei den 3 Wirtschaftszweigen Herstellung von Metallerzeugnissen (+ 5234), Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (+ 4356) und Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren (+ 4091) ermittelt.

Andrea T. | | Quelle:

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  • vigilando ascendimus

    Ob sich die wirtschaftliche Entwicklung Thüringens unter rot-rot-grün mit ihren „sozialistischen und transformatorischen Perspektiven“ (O-Ton Pressemitteilung Anja Müller/MdL) fortsetzen lässt?

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