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Ungetrübter Jahreswechsel durch BAM-zugelassene Feuerwerkskörper

Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) prüft die Sicherheit aller Feuerwerkskörper, die in Deutschland auf dem Markt sind. Gängiges Silvesterfeuerwerk wird überwiegend in China hergestellt. Die verstärkte Vorprüfung durch die Importeure und deren gesteigerte Einflussnahme auf die Fertigungskontrolle hat zur Folge, dass die Anzahl der durch die BAM nicht zugelassenen Feuerwerkskörper aus China stetig sinkt. Hierdurch erweitern sich auch die Aufgaben der Experten der BAM, die bei den chinesischen Herstellern das Qualitätssicherungssystem überprüfen.

Auf Grund der Richtlinie 2007/23/EG über das Inverkehrbringen pyrotechnischer Gegenstände, also auch von Silvesterfeuerwerk, ist in Zukunft nur noch eine Zulassung für die gesamte Europäische Union erforderlich. Damit sollen Handelsschranken abgebaut und zu einer Vereinheitlichung des Sicherheitsniveaus pyrotechnischer Gegenstände in Europa beigetragen werden. Fachleute der BAM haben die europäische Richtlinie maßgeblich mit erarbeitet. Die Umsetzung in nationales Recht wurde mit dem vierten Gesetz zur Änderung des Sprengstoffgesetzes realisiert, das am 1. Oktober 2009 in Kraft trat. Durch die Gesetzesänderung werden die Aufgaben der BAM im Bereich der Pyrotechnik erweitert.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat mit der Gesetzesänderung auch die im Sprengstoffgesetz festgelegten Aufgaben der BAM aktualisiert. So wurden diese um den Wissens- und Technologietransfer erweitert und Forschung und Entwicklung auf den Arbeitsgebieten ist nun explizit genannt. Die BAM führt gemäß ihrer Leitlinie „Sicherheit in Technik und Chemie“ Forschung und Entwicklung durch, bietet wissenschaftlich-technische Dienstleistungen an und berät und unterstützt die Bundesregierung und die deutsche Wirtschaft.

Rainer Beichler | | Quelle:

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