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Verbraucherpreise im November 2007 um 0,4 Prozent gestiegen

Im November 2007 sind die Verbraucherpreise gegenüber Oktober 2007 erneut gestiegen. Nach Berechnungen des Thüringer Landesamtes für Statistik hat sich der Verbraucherpreisindex um 0,4 Prozent auf 113,8 (Basis 2000=100) erhöht.
Die Preisentwicklung im Jahresvergleich ist von 2,2 Prozent im Oktober auf 2,7 Prozent im November 2007 geklettert. Wie schon in den Vormonaten wirkten im November die Mineralölprodukte preistreibend auf die Jahresteuerungsrate. Im Jahresvergleich stiegen sowohl die Preise für Kraftstoffe (17,2 Prozent) als auch für leichtes Heizöl (20,2 Prozent).

Im Vergleich zum November 2006 wurde die höchste Preissteigerung mit 6,9 Prozent für den Bereich Verkehr errechnet. Die Hauptursache für den Preisanstieg im November 2007 in diesem Bereich ist in einer weiteren Erhöhung der Kraftstoffpreise zu sehen. Um 17,2 Prozent sind hier die Kraftstoffe teurer als im Vorjahresmonat (Superbenzin 16,4 Prozent, Diesel 19,9 Prozent). Im Bereich Nahrungsmittel lag die Jahresteuerung bei 5,8 Prozent, verursacht vor allem durch die Preiserhöhungen bei den Molkereiprodukten um 16,2 Prozent und bei den Speisefetten und -ölen um 27,9 Prozent.

Zum Vormonat Oktober 2007 stiegen die Preise in Thüringen durchschnittlich um 0,4 Prozent. Besonders die Preise für Nahrungsmittel sind im November 2007 wiederum gestiegen. Die Verbraucherinnen und Verbraucher mussten erneut für einige Nahrungsmittel mehr ausgeben. Durchschnittlich erhöhten sich die Preise bei den Nahrungsmitteln um 1,2 Prozent. Im Einzelnen sind erwähnenswert: im Bereich Brot und Getreideerzeugnisse die Preiserhöhungen bei Roggen- oder Mischbrot um 5,2 Prozent; bei Fleisch und Fleischwaren stiegen besonders die Preise für Kaninchen- bzw. Wildfleisch um 4,6 Prozent; Schweinefleisch verteuerte sich um 3,1 Prozent; Fischerzeugnisse, wie Fischstäbchen verteuerten sich um 3,5 Prozent. Auch bei den Molkereiprodukten erhöhten sich die Preise, u.a. bei Hartkäse um 4,3 Prozent, Sahne sogar um 4,7 Prozent.
Auch bei Obst und Gemüse sind Preissteigerungen von 2,9 Prozent bzw. 1,3 Prozent zu verzeichnen, jedoch verlief die Entwicklung gegensätzlich. Während Apfelsinen um 9,0 Prozent günstiger im Preis waren, erhöhten sich die Preise für Weintrauben um 24,4 Prozent. Blumenkohl war um 22,2 Prozent teurer, während die Preise für Tomaten um 16,4 Prozent sanken.

Preissenkend wirkten sich im November auf die monatliche Preisentwicklung saisonbedingt die Pauschalreisen mit minus 6,4 Prozent und die Beherbergungsdienstleistungen (minus 2,5 Prozent) aus.

Rainer Beichler | | Quelle:

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