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 | Bildquelle: © Büro Raymond Walk

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Bildquelle: © Büro Raymond Walk

Walk vor Ort – altersgerechtes Wohnen im Karolinenhof

Auf immensen Bedarf reagieren

Raymond Walk (CDU) erkundigte sich jetzt bei einem Vor-Ort-Termin über den Fortschritt des Projektes „Karolinenhof“. In der Eisenacher Karolinenstraße entstehen zurzeit 22 Wohnungen in vier Häusern. Bei allen handelt es sich um altersgerechte Wohnungen. Dazu gehört jedoch nicht nur ein Aufzug und verbreiterte Türen:

Uns ist es wichtig, dass auch das Wohnumfeld passt. Dazu zählt eine fußläufige Erreichbarkeit der Innenstadt, erläuterte Klaus-Michael Kurz, Geschäftsführer der Fortis Immobilien Management GmbH.

Fortis garantiere beim Bau aber auch ein hohes Maß an Individualität. So könnten die neuen Eigentümer bei der Gestaltung der Grundrisse, Bäder und Fußböden mit entscheiden.

Wichtig für den Erfolg des Projektes sei auch, dass man mit regionalen Handwerkern zusammenarbeite, so Wolfgang Bogen, der die Anlage geplant hatte.

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Foto: © Büro Raymond Walk

Wie stark altersgerechte Wohnungen zurzeit nachgefragt werden, erläuterte Maklerin Christina Peterseim-Fritsch, die inzwischen schon alle 22 Wohneinheiten im Karolinenhof vermittelt hat.

Erfreulich: Eisenach profitiert neben Erfurt und Jena als einzige Stadt von einer positiven Bevölkerungsentwicklung bis 2035. Das spricht für Eisenach! Richtig ist aber auch, dass wir immer älter werden. Dies unterstreicht, welchen Bedarf wir in diesem Bereich haben. Die Stadt sollte gemeinsam mit Projektentwicklern und Maklern Flächen für diese Art Wohnungsbau erschließen, so Walk.

Andrea T. | | Quelle:

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  • Gisela Rexrodt

    „Altersgerechtes Wohnen“, eine Wortschöpfung, die jeden, der nicht „alt“ ist, abhält, hier wohnen zu wollen/zu können. Eigentlich hatten wir uns auf „barrierefreies Wohnen“ verständigt, was auch Menschen mit Behinderungen und Familien mit Kindern einschließt. Das sagt doch auch das Werbebild hinter der Gruppe: Eine junge Familie.

    • Jäger

      Hätte man nicht darauf gedrängt das Familien auseinander gerissen werden, die Oma heute in Erfurt wohnt, die Kinder in München und die Enkel Münster währe dieser Quatsch, der auch noch umjubelt wird, gar nicht nötig. Von dem was das den einzelnen Familienmitgliedern an unnötigen Kosten aufbürdet gar nicht zu reden. Ich glaube aber das dies das Ziel der Politik war, eine gar nicht so kleine Gelddruckmaschine. Alles dem Gelde nachrennen , dazu wird man einmal sagen, viele haben mitgemacht- aber keiner war dabei ( aus der Geschichte ist bekannt das selbst die Pharaonen in Ägypten darauf geachtet haben das Sklaven bzw. Lohnarbeiter in ihren Familien leben konnten)

      • Gisela Rexrodt

        Keine andere Meinung. Das Problem/die Wahrheit ist aber nicht selten, dass die Kinder oft „ausreis(ß)en“ müssen – der Arbeit hinterher. Beispiel: Mein ältester Sohn lebt/arbeitet in Berlin, der zweite in Erfurt, die Tochter in Eisenach, der der letzte Sohn in Köln. Die drei „Weggegangenen“ taten das ausschließlich, weil sie hier in ihrem Beruf keine Anstellung bekommen hätten bzw. hätten nicht studieren können. Da nutzt uns auch kein „Mehrgenerationen Haus“ oder „altersgerechtes Wohnen“, denn preiswert sieht das nicht aus.

        • Jäger

          Genau so schaut es aus, aber es ist doch an der zeit das wir diese fatale Entwicklung einmal benennen, evtl. gibt ja auch der Bund einmal zu das hier das meiste in die Hose ging. Milliarden über Milliarden an Fördermitteln, dazu restlos überschuldete Bürger die mit Panik in die Zukunft blicken. Es ist ja auch nicht die Schuld bei der Wiedervereinigung zu suchen, welche die lieben Altbundesbürger reichlich nutzten um ihre neuen Bundesbürger aber so richtig und mit Nachhall über den Tisch zu ziehen, ein auch großen Problem stellen die Wirtschaftsausrichtungen aus der Globalisierung dar. Konsumgüter produziert in aller Herrenländer dieser Welt haben in D zu Massenausfällen geführt welche mit IT Technik oder der Finanzwirtschaft nie auszugleichen sind. Ein nicht sozial abgestimmter Globaler Markt halt. Nicht das Problem von Eisenach aber ein Totalversagen der Bundesregierung dem Bürger gegenüber. allerdings hätte auf Länderebene ein par Lichter aufleuchten müssen. Hier würde es viel aufzuarbeiten geben, denn wir haben durch dies Fehlentwicklungen ein immenses mentales Problem beim Bürger geschaffen, mehr denn je neigen diese zu Gewalt und Hass auf Egozentrischer Basis und vernichtet damit die Thüringer Leitkultur. Man kann schon erschrecken bei dem Gedanken das die Bürger voll für die Katze ihr leben bestreiten müssen und noch weniger hinterlassen als unter Hammer Sichel Ehrenkranz nur damit eine Handvoll Bürger zum Tee trinken Nach London fliegt und zum Einkaufsbummel nach NJ. Dies alles unter dem I Tüpfelchen von sozial oder Christdemokraten das gar der Papst über dessen tun blas wird vor Scham.

          • DerDon

            Ach das ist ja hervorragend, werter Jäger! Sie müssen wissen, die ersten 32 Jahre meines Lebens habe ich in Bayern verbracht, ich bin erst seit einigen wenigen Jahren Thüringer. Mit der Bayerischen Leitkultur kenne ich mich selbstverständlich bestens aus, nur an der Thüringer bin ich bisher etwas verzweifelt. Aber da könnten Sie, wenn Sie so freundlich wären, etwas Abhilfe schaffen! Wie verhält es sich denn so mit der Thüringer Leitkultur, was sind deren Eckpfeiler und Grundsätze? Sie müssen mir meine Unwissenheit verzeihen, man ist selten in der Lage, sich mit einem kompetenten Gegenüber auszutauschen. Und es wäre wichtig für mich darüber Bescheid zu wissen, nicht dass ich einmal in ein Fettnäpfchen trete oder gar Repressalien zu fürchten habe, mir gar die Ausweisung droht, denn ich fühle mich hier bisher äußerst wohl! Vielen Dank im Voraus für Ihre Mühen!

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