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Wartburg-Sparkasse verkauft Wohnhausfinanzierungen nicht an Dritte

«Es ist nicht die Philosophie der Wartburg-Sparkasse Kredite ihrer Kunden an Dritte zu verkaufen», informiert Peter Bock, Vorstandsvorsitzender der Wartburg-Sparkasse. «Hausbauer und Hauseigentümer dürfen daher darauf vertrauen, dass die Wartburg-Sparkasse Kredite für die Finanzierung ihres Wohnhauses und Grundschulden für diese Darlehen nicht an Dritte veräußert», so Bock. «Die Sparkasse wird für diese Garantie auch keinen zusätzlichen Preis berechnen wie das einige private Banken von ihren Kunden verlangen.»

In Fernsehbeiträgen der ARD unter dem Titel «Und plötzlich ist das Haus weg – Wie Sparkassen Kredite kleiner Leute verscherbeln» wurde der Eindruck erweckt, dass Sparkassen Kredite veräußern würden, bei denen die Kreditnehmer vertragsgemäß ihre Verpflichtungen erfüllt hätten. «Dies ist falsch», erklärten der Deutsche Sparkassen- und Giroverband und die beiden betroffenen Sparkassen Südholstein und Wedel. Tatsächlich handele es sich bei den im Film gezeigten Fällen, soweit sie Sparkassen betreffen, um solche, in denen der Kreditverkauf das letzte Mittel war, nachdem Kunden in erheblicher Weise gegen ihre vertraglichen Verpflichtungen verstoßen hätten. Einigungen über Rückzahlungen hätten nicht erzielt werden können, heißt es in der Stellungnahme. In einem Falle wurde sogar ein Fall von Privatbanken (Schlosshotel in Mecklenburg) fälschlich den Sparkassen zugeordnet.

Inzwischen hat das Landgericht Berlin dem Westdeutschen Rundfunk sowie weiteren ARD-Anstalten bei Androhung eines Ordnungsgeldes von bis zu 250000 Euro untersagt, zahlreiche Behauptungen aus der ARD-Sendung weiter zu verbreiten.

Rainer Beichler | | Quelle:

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