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Wartburgregion verteidigt Vorreiterrolle beim Industrieumsatz

Erstmals wird die Wartburgregion (Stadt Eisenach und Wartburgkreis) beim Industrieumsatz im Sommer-Halbjahr 2008 die Schallmauer von 5 Milliarden Euro durchbrechen. Davon zeigte sich der Wirtschaftsdezernent des Wartburgkreises, Friedrich Krauser, bei der Vorstellung des aktuellen Wirtschaftsförderungsberichtes, überzeugt.
Bereits zum Ende 2007 lag der Wartburgkreis zusammen mit der Stadt Eisenach mit rund 4,8 Milliarden Industrieumsatz weit vor den anderen Landkreisen und kreisfreien Städten im Freistaat, gefolgt von Gotha mit einem Industrieumsatz von 2,24 Milliarden Euro. «Das Jahr 2007 gehört zu den wirtschaftlich erfolgreichsten in der bisherigen Entwicklungsgeschichte der Wartburgregion», fasst Wirtschaftsdezernent Friedrich Krauser die vorliegenden Daten zusammen. Allein zwischen dem Jahr 2006 und 2007 stieg der Industrieumsatz in der Wartburgregion um weit mehr als 14 Prozent. Die Wartburgregion ist zum Beispiel der mit Abstand wichtigste Maschinenbaustandort für Thüringen.

Die guten Wirtschaftsdaten der Region schlagen sich auch in der Arbeitslosenstatistik nieder. Sie lag im März 2008 für den Wartburgkreis mit 9,2 Prozent um fast drei Prozentpunkte niedriger als im Vergleichsmonat ein Jahr zuvor.

Um so wichtiger sei es, hob der Landrat des Wartburgkreises, Reinhard Krebs, in diesem Zusammenhang hervor, dass die Wartburgregion bei der Gewinnung von Fachkräften offensiv für sich wirbt. «Wir können den Aufschwung in unserer Region langfristig nur sichern, wenn es uns gelingt, ausreichend qualifizierte Mitarbeiter für unsere Unternehmen zu gewinnen und Hochschulabsolventen in der Region zu halten», betonte Krebs. «Unseren beiden Berufsschulstandorten Bad Salzungen und Eisenach wird auch in einer zukünftig gemeinsamen Bildungsregion mit dem Ilmkreis, dem Landkreis Gotha und der Stadt Eisenach deshalb eine wichtige Rolle zukommen», hob der Landrat hervor.
Auch der diesjährige Unternehmertag der Wartburgregion steht unter dem Motto «Wirtschaft trifft Forschung».
Wirtschaftsdezernent Friedrich Krauser kündigte außerdem an, dass die Wartburgregion zukünftig die Werbung für die heimischen Investitionsstandorte nicht mehr nur, wie bisher ausschließlich der Landesentwicklungsgesellschaft des Freistaates Thüringen überlässt. «Da nahezu alle Betriebs-Neuansiedlungen im Jahr 2007 vorwiegend im Umfeld der Stadt Erfurt stattfanden, ist der Aufbau einer Marketingstrategie für den Gewerbe- und Industriestandort Wartburgregion dringend geboten», begründet der Chef-Wirtschaftsförderer des Wartburgkreises die Initiative.

Rainer Beichler | | Quelle:

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