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Werkstätten präsentieren ihre Produkte auf dem Markt

Ein neuer Stand bereichert den Markt ab dieser Woche. Jeden Mittwoch wird jetzt der Rollladen Produkte aus den Werkstätten des Diako Diakonie-Verbund Eisenach anbieten.

Die Angebote kommen aus der eigenen Tee und Kräutermanufaktur. Es gibt Öle aus eigener Herstellung und leckere Liköre. Dazu wird gleich die passende Keramik angeboten, außerdem Kerzen und andere dekorative Produkte.

Die Produkte sind auch im Laden in der Schmelzerstrasse 8-10 zu haben, der von Heike Kreul geleitet wird: «Mir macht die Arbeit viel Spaß, weil wir Kolleginnen uns kreativ ausleben dürfen». Die Resonanz der Kundschaft sei ungeheuer positiv. Jeden Tag kämen interessierte und nette Leute. «Ich bin stolz auf unsere Werkstätten, auf das, was wir alles können und herstellen.»

Am meisten werden Kerzen gekauft. Gefolgt von Produkten aus der Kunstwerkstatt. Da gibt es nicht nur Gefilztes und Keramik, auch farbenfrohe, phantasievolle Ölbilder hängen an der Wand. «Wir können zu jedem Künstler und zu jeder Künstlerin etwas sagen.» Auch die selbst hergestellten Recyclingprodukte sind voll im Kommen wie der Recycl®ing und die fahrradKETTE – Schmuck aus alten Fahrradschläuchen. «Total witzig!» Heike Kreul lacht. Auch Tee und Gewürze aus dem biologischen Anbau in Nägelstedt sind gefragte Produkte.

Die Eisenacher und Touristen kommen gerne in den Laden. Da gibt es anderes als die Aller-Welt-Touristen-Mitbringsel. So werden auch die Eisenacher Touristikziele wie die Wartburg, das Lutherhaus, die Touristikinformation und das Kaufhaus Schwager beliefert. In der Kapelle auf der Wartburg brennen nur Kerzen aus dem Laden.

Den Laden wurde vor 15 Jahren gegründet, als man überlegte, wie die Produkte der Werkstätten für Menschen mit Behinderungen vermarktet werden könnten. «Wir waren voller Elan und alles gestaltete sich ganz leicht», sagt Heike Kreul. Damals hat sie sofort gemerkt, dass das ihr Ding ist und so ist es bis heute geblieben. Seit der Gründung habe sich das Publikum total geändert. «Anfangs kamen Menschen, die was Gutes tun wollten und jetzt sind es Leute, die was Peppiges und Außergewöhnliches kaufen wollen,» sagt Heike Kreul und freut sich, dass sie von nun an jeden Mittwoch ihre Produkte auch mitten in der Stadt auf dem Markt anbieten kann.

Karl-Heinz Brack | | Quelle:

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