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Wirtschaft 4.0

Um bei der digitalen Revolution Schritt zu halten, braucht es Bildung 4.0

Im Zuge der zunehmenden Digitalisierung der Wirtschaft steigen die Anforderungen an die Unternehmen. Aber wie gut sind Unternehmen heute auf Industrie 4.0 vorbereitet? Nicht nur die technischen Voraussetzungen beispielsweise an die Daten- und Informationssicherheit müssen bewältigt werden, vielmehr kommt es darauf an, dass Unternehmen ihre Beschäftigten mit auf die digitale Reise nehmen. Experten sehen dabei einen immensen Bedarf bei der Vermittlung von neuem Wissen.

Unsere Arbeitswelt befindet sich im Wandel. Mit der industriellen Revolution 4.0 werden sich vor allem die Arbeitsanforderungen, Ablauforganisationen und Aufgabeninhalte verändern. Hundertausende neue Jobs sollen entstehen, andere althergebrachte werden verschwinden. Wohin genau die Reise geht, vermag derzeit niemand zu prognostizieren. Und: nicht nur in der Industrie selbst, sondern auch in Handwerk, Gewerbe, Landwirtschaft und Handel vollziehen sich heute schon große Umbrüche, weshalb besser von Wirtschaft 4.0 gesprochen werden sollte. Eines ist auf jeden Fall gewiss, es werden komplett neue Kenntnisse und Fertigkeiten in der Jobwelt 4.0 gefragt sein.

Um im Fahrwasser der Wirtschaft 4.0 mitschwimmen zu können, wird eine lebenslange, berufsbegleitende Weiterbildung unumgänglich. Das einmal in Schule, Berufsausbildung oder Studium Gelernte reicht nicht mehr aus. Thomas Büschel von der TÜV Akademie des TÜV Thüringen sieht hier einen riesigen Qualifizierungsbedarf.

Mit der digitalen Revolution werden die Anforderungen am Arbeitsplatz unweigerlich steigen. Die rasante Entwicklung hinsichtlich der Digitalisierung der Prozesse macht es notwendig, dass Unternehmen ihre Mitarbeiter in Sachen Wirtschaft 4.0 mitnehmen, so Büschel.

Nicht nur die Generationen 40plus und 50plus sind von diesem Prozess betroffen, auch diejenigen, die mit dem Internet groß geworden sind, können sich in Zukunft nicht mehr auf ihren Lorbeeren ausruhen.

Der Bildungsexperte der TÜV Akademie glaubt, dass sich die Bildungsangebote an den Digitalisierungsgrad in der Wirtschaft anpassen müssen.

Um bei der digitalen Revolution Schritt zu halten, braucht es Bildung 4.0, so Büschel.

Künftig dürften abgestufte, modulare und interaktive Weiterbildungen, die gezielt auf individuelle Präferenzen eingehen, stärker nachgefragt werden. Büschel ist der Auffassung, dass sich die Skills von Beschäftigen auf dem Arbeitsmarkt 4.0 in Richtung Problemlösungsfähigkeiten, digitaler und sozialer Kompetenz, komplexem Abstraktionsvermögen, selbstgesteuertem Handeln und verstärkter kommunikativer Kompetenz verschieben werden.

Andrea T. | | Quelle:

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