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 | Bildquelle: Staatskanzlei

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Bildquelle: Staatskanzlei

Zehnter Tag der Thüringen-Tour International, 30. August 2012

Bell Equipment GmbH Werk Eisenach-Großenlupnitz ist der einzige Standort eines südafrikanischen Baumaschinen-Herstellers im Ausland
Der zehnte Tag der Thüringen Tour International begann mit dem Besuch des Unternehmens Bell Equipment in Eisenach. «Uns wurde die Internationalität in die Wiege gelegt: Als weltweit einziger ausländischer Produktionsstandort eines südafrikanischen Baumaschinen-Herstellers liefern wir unsere schweren Muldenkipper seit 2003 von Eisenach nach ganz Europa und in wichtige Märkte auf der gesamten Nordhalbkugel», so André Krings, Geschäftsführer der Bell Equipment Deutschland GmbH und Werksleiter Bell-Muldenkipperwerk Eisenach zum internationalen Engagement des Unternehmens. Die Grundkomponenten der Bell-Muldenkipper wie Rahmen oder Fahrwerke werden in Containern aus Südafrika nach Eisenach geliefert, wo die Aggregate (wie Motoren oder Hydraulik) deutscher und europäischer Herstellern montiert werden. Insgesamt werden von Thüringen aus sechs Modellreihen nach ganz Europa, den mittleren Osten und Asien geliefert. Das Werk am Kindl verlassen im Monat durchschnittlich 30 Fahrzeuge.

Robert Bosch Fahrzeugelektrik
Die zweite Visite der Ministerpräsidentin galt der Firma Robert Bosch Fahrzeugelektrik Eisenach GmbH. Die Bosch-Gruppe ist weltweit in den Bereichen Kraftfahrzeug- und Industrietechnik sowie Gebrauchsgüter und Gebäudetechnik tätig. Die Robert Bosch Fahrzeugelektrik Eisenach GmbH fertigt mit rund 1700 Mitarbeitern elektronische Komponenten für Sicherheits- und Einspritzsysteme mit dem Schwerpunkt Sensorik. Darüber hinaus ist Bosch Eisenach das Leitwerk für die Sensorikfertigung im weltweiten Fertigungsverbund. «Die Produkte die wir produzieren wirken alle unscheinbar aber ohne diese Teile würde z.B. kein ABS- System funktionieren und damit wäre die Sicherheit im Straßenverkehr erheblich gefährdet», so Geschäftsführer und Werkleiter Dr. Uwe Schweigert.

Besuch bei «erkat»
Die Firma «erkat» Leimbach entwickelt, produziert und vertreibt hydraulisch angetriebene Baggeranbaufräsen. 1999 begann die Firma als Einmannbetrieb. Heute kann das Unternehmen Büros in Peking, Indien, Qatar und Moskau vorweisen, exportiert in ca. 60 Länder ihre Produkte und ist Weltmarktführer auf dem Gebiet der Anbaufräsen. «Wir fräsen die Welt“, so die Worte von Geschäftsführer Klaus Ertmer. «Wir sind Stammgäste auf den wichtigsten internationalen Messen in Europa, Asien, Nord- und Südamerika, dem mittleren Osten und Afrika. Mit unseren Produkten sind wir mit einem Marktanteil von ca. 60% weltweiter Marktführer», so der Geschäftsführer Ertmer.

Foto: ©Staatskanzlei

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Rainer Beichler | | Quelle:

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