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25. Vorlesewettbewerb in Eisenach nur online

Bildquelle: Werbeagentur Frank Bode | www.werbe-bo.de

Pandemiebedingt findet der diesjährige Wettbewerb der besten Eisenacher Leseasse der Klassenstufe sechs auf Stadtebene nunmehr zum zweiten Mal online statt.

Während im vergangenen Jahr, als die Schulen sehr stark mit Corona-Einschränkungen zu kämpfen hatten und die Onlinevariante für alle Neuland war, lediglich zwei Schulen am Wettbewerb teilnahmen, sind es in diesem Jahr schon vier, die sich den neuen Herausforderungen stellen.

Jurytagung in kleiner Runde
Neben dem Staatlichen regionalen Förderschulzentrum haben die Goetheschule, das Elisabeth- und das Ernst-Abbe-Gymnasium Schulsieger*innen ermittelt. Die Teilnehmer*innen laden nun ihre Wettbewerbsbeiträge für den Stadtentscheid als 3-minütigen Videobeitrag auf der Plattform des Vorlesewettbewerbs hoch. Da kein Wettbewerb unter den Teilnehmenden vor Ort möglich ist, gibt es auch in diesem Jahr allein den Vorlesebeitrag eines selbst gewählten Textes – mit der zusätzlichen Hürde, diesen publikumswirksam vor einer Kamera einzusprechen. Der unbekannte Pflichttext entfällt wieder.

Die Eisenacher Jury tagt dann am Mittwoch, 23. Februar 2022, ab 10 Uhr in kleiner Runde in der Stadtbibliothek Eisenach, um einen Stadtsieger oder eine Stadtsiegerin zu küren. Die Preisverleihung wird anschließend im Rahmen einer gesonderten Auszeichnungsveranstaltung stattfinden.

Stadtentscheid seit 25 Jahren
Die Stadtbibliothek Eisenach blickt in diesem Jahr auf 25 Jahre Stadtentscheid im bundesweiten Vorlesewettbewerb für die Klassenstufe sechs zurück. Gefeiert werden kann dieses Jubiläum angesichts der Einschränkungen durch die Pandemie leider nicht in dem diesem Anlass eigentlich angemessenen Rahmen.

Den ersten Eisenacher Stadtentscheid im bundesweiten Vorlesewettbewerb gab es im Schuljahr 1997/1998 am 28. Februar 1998. Seitdem wurden in Eisenach 183 Schulsieger*innen ermittelt und zum Stadtwettbewerb entsandt, darunter 134 Mädchen und 49 Jungen. In der in aller Regel fünfköpfigen Jury saßen in den vergangenen 25 Jahren insgesamt 19 Personen. In der Jury vertreten sind grundsätzlich eine Person der Spitze der Eisenacher Stadtverwaltung, also die Oberbürgermeisterin oder der hauptamtliche Beigeordnete, die Kinderbürgermeisterin, eine Vertreterin der Fördervereins Stadtbibliothek Eisenach e. V., eine Vertreterin des Staatlichen Schulamtes Westthüringen sowie eine Person aus dem Bereich Sprache/Literatur.

Die Jury beurteilt die Lesefähigkeiten der Teilnehmenden – also Lesetechnik, Textgestaltung und Ausstrahlung. Insbesondere bei den Videobeiträgen muss die Authentizität der Beiträge erkennbar sein, während die technische Qualität der Videobeiträge selbst keine Rolle für die Bewertung spielt. Wichtig ist aber beispielsweise, dass die Schüler*innen eine kurze Buch- und Inhaltsvorstellung frei sprechen, die dem eigentlichen Lesebeitrag vorangestellt ist.

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