Eisenach Online – Aktuelle Nachrichten
Bildquelle: © Frank Arnold • sportfotoseisenach 
Hannelore, Dania, Norbert und Manfred im Theaterstück.

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Hannelore, Dania, Norbert und Manfred im Theaterstück.

Einmal die 24 ohne Weihnachten, bitte

Amüsantes und Nachdenkliches beim stimmungsvollen Adventprogramm des Elisabeth-Gymnasiums Eisenach

Auch in diesem Jahr versetzte das von den Schülerinnen Samantha Gruschka und Marie Schneider moderierte Adventsprogramm des Elisabeth-Gymnasiums Eisenach die Besucher in der bis auf den letzten Platz gefüllten Turnhalle, aber auch die mitwirkenden Schüler selbst in Weihnachtsstimmung. Amüsantes und Nachdenkliches wurde mit ganz viel Beifall und „Bravo-Rufen“ bedacht.

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Tino Nazareth, der Schulleiter des Elisabeth-Gymnasiums.

Schulleiter Tino Nazareth leitete den Abend humorvoll ein. Luise Unger und Jakob Stelzner am Violoncello sowie Lehrerin Susan Unger am Klavier sorgten schon zu Beginn mit „The flower of the Quern“ und „Il est ne, le divin enfant“, Nele Puchta (Gesang und Gitarre) mit „Have yourself a merry little Christmas“ für eine ganz besondere Atmosphäre.

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Nele Puchta eröffnete mit „Have jourself a merry little christmas“.

Der Chor der Klassen 5-7 präsentierte gesangsfreudig mit klaren, klangschönen Stimmen im ersten Abschnitt des Programms seine Lieder unter der Leitung von Musiklehrerin Gabriele Scharfenberger. Beschwingt und mit viel Energie begann dieser Teil mit dem vierstimmigen Kanon „Ding dong bells“ aus England, worauf die deutschen Weihnachtslieder „Vorfreude, schönste Freude“ und „Es ist für uns eine Zeit angekommen“ folgten. Intonationssicher und klangvoll erlebte das Publikum Merle Weggen, Josephine Tronicke, Sophia Waldhelm, Carolina Wojazek und Tim Mehlhorn aus der 5. Klasse, Lydia Herrmann aus der 6. Klasse, Lena Reimuth, Aniko Kirchner, Teddy Schreck, Sarah Tronicke, Leo Ferdinand Schindler und Fynn Schöll aus der 7. Klasse. Im Anschluss zeigten sie ein selbst verfasstes und mit Rhythmusinstrumenten gestaltetes Sprechstück, das Lehrerin Gabriele Scharfenberger zusammen mit den Schülern erdacht und erarbeitet hatte. Diese Präsentation – rhythmisch mitreißend und von unterhaltsamen Versen der Schüler zum Thema Advent und Weihnachten geprägt – erhielt viel Applaus. Es folgten die Lieder „Guten Abend, schön’ Abend“ und „Engel haben Himmelslieder angestimmt“, letzteres französischen Ursprungs und von einzelnen Schülern des Chores in den Strophen vorgetragen im Wechsel mit dem ganzen Chor in der Textzeile„Gloria in excelsis Deo“. Positiv gestimmt und freudige Erwartung ausstrahlend, schloss dieser Teil des Programms mit den Liedern „Fröhliche Weihnacht überall“ und einem aus Schweden stammenden Weihnachtstanz; die Schüler besangen das lang erwartete Weihnachtsfest, das gern bis Ostern dauern dürfte – „und ist dann die schöne Osterzeit auf Erden, kann es langsam wieder Weihnacht werden.“

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Die Moderatorinnen Samantha Gruschka und Marie Schneider.

Pizza-Bestellungen am Weihnachtsabend
Das Theaterstück „Einmal die 24 ohne Weihnachten, bitte“, in Anlehung an „Perfekte Weihnachten“ (2018) vom Neo Magazin Royala, präsentierte die Schüler des Kurses „Darstellendes Spiel“. Die 28 Schüler der beiden Kurse „Darstellendes Spiel“ der 10. Klasse unter Leitung ihrer Lehrerinnen Frau Rehs und Frau Brandt hatten das Theaterstück geschrieben. Weihnachtsszenen mit verschiedenen Personenkreisen und in verschiedenen Umgebungen waren stets mit einer Pizza-Bestellung verbunden. Daher der Titel „Einmal die 24 ohne Weihnachten, bitte“. Die Konzeption erfolgte in den Monaten August bis Oktober. Alle Schüler hatten eine Rolle. Probenbeginn war im November. Ein Probentag, eine Haupt- und eine Generalprobe waren dem Auftritt vorangegangenen. Die wiedergenesene Lehrerin Frau Bernhardt unterstützte in den letzten Wochen tatkräftig. Für den Großteil der jungen Künstler bot der Abend die erste Bühnenerfahrung. Ihre Freude übertrug sich auf die Gäste, die mit manchem Lacher und donnerndem Applaus dankten.

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Justin als Manfred und Victoria als Norbert im Theaterstück.

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Elaine als Hannelore im Theaterstück.

„Die Chorprobe war der Höhepunkt der Woche!“
Ein echter Kunstgenuss, der Auftritt des Oberstufenchores unter Leitung von Lehrerin Susan Unger, begleitet am Klavier von Matthias Stelzner. Im Oberstufenchor singen derzeit 54 Schülerinnen und Schüler der Klassen 8-12. Einige waren trotz Krankheit dabei; sie wollten den Höhepunkt des Jahres nicht versäumen. Das Programm des Oberstufenchores wurde in einem dreitägigen Chorlager an der Landesmusikakademie Sondershausen sehr gründlich vorbereitet. Einfühlsam vorgetragen, „Adeste fideles“ (aus Portugal), „What Child is this“ (Traditional aus Schottland), „Jul, jul, strolande jul“ (aus Schweden) und der Klassiker „Kling Glöckchen, klingelingling“. Der Kammerchor, letztmalig mit Jakob Stelzner am Violoncello, brachte „Away in a manger“ zu Gehör. Ganz emotional wurde es, als sich sechs Schüler der 12. Klassen aus dem Chor verabschiedeten. Ihre ganz besondere Interpretation des Liedes „Halleluja“, mit Gitarre und Klavier, dokumentierte ihre Freude am Chor des Elisabeth-Gymnasiums, ging allen unter die Haut.

Dieser Moment war wie jedes Jahr sehr emotional und hat alle berührt, gestand Musiklegrerin Susan Unger. Die Chorprobe war der Höhepunkt der Woche, diese Worte Susan Unger gerichtet, brachten den Dank der die Schule und damit den Chor verlassenden Schüler eindrucksvoll zum Ausdruck.

Mit „Bald nun ist Weihnachtszeit“, dem Gospel „Hear me prayin, Lord“,“Jingle bells“ und dem Weihnachtsklassiker von Johnny Marks „Rocking around the Christmas tree“ klang das Programm aus. Nicht ohne Zugabe. Bei „Lord of the dance“ und „Feliz Navidad“ wippten, klatschten und sangen alle mit.

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Emotionaleer Abschied der 12er mit „Halleluja“.

Bevor sich die Gäste und Mitwirkenden weihnachtlich gestimmt auf den Heimweg begaben, dachten sie mit einer Spende an hilfsbedürftige Kinder. Ganz im Sinne der Namenspatronin der Schule!

Th. Levknecht

Andrea T. | | Quelle:

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