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Handwerk in Aktion und ein zukunftsträchtiges Signal des Bildungsministers

Mehr als 1.000 Besucher nehmen am Karrieretag „Handwerk all-in“ im BTZ teil

Bei fast sommerlichen Temperaturen besuchten mehr als 1.000 Gäste, vorrangig Schüler der 8. bis 11. Klassen aus Südthüringer Regelschulen und Gymnasien, teils begleitet von Eltern, Großeltern oder Freunden, den zweiten Aktionstag „Handwerk all-in“ im Berufsbildungs- und Technologiezentrum Rohr-Kloster der Handwerkskammer Südthüringen.

Der Aktionstag stand unter dem Motto „Ein Tag für die Zukunft, alles auf Bildung setzen“ und soll Schüler und Jugendliche für eine Ausbildung in den Südthüringer Handwerksunternehmen begeistern. Neben einer Vielzahl von Ehrengästen aus Handwerk, Politik und Wirtschaft ließen es sich im Besondern Helmut Holter, Thüringer Minister für Bildung, Jugend und Sport sowie Valentina Kerst, Staatssekretärin im Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft nicht nehmen, dieses Event zu besuchen.

Ein zweistündiger Rundgang wurde von den Ehrengästen genutzt, die zahlreichen Werkstätten und technische Ausstattung zu besichtigen, die Aktionen zu bestaunen und Gespräche mit den Ausbildungsunternehmen sowie den Ausbildern vor Ort zu führen.

Am Rande der Veranstaltung kam es noch zu einer, für das Südthüringer Bauhandwerk existenziell wichtigen Aussage des Bildungsministers. Er sicherte Präsident Manfred Scharfenberger zu, dass ab dem kommenden Ausbildungsjahr in den Berufsschulklassen für die Maurer- und Betonbauer sowie Zimmerer bereits ab einer Klassenstärke von zwölf, und nicht wie bisher erst ab 15 Auszubildenden, eine Beschulung in Meiningen stattfinden wird.

Dies ist ein großer Tag für diese Handwerksberufe, kämpfen wir doch gemeinsam mit den Handwerksunternehmen seit zwei Jahren um ein Entgegenkommen seitens des Bildungsministerium, so Präsident Manfred Scharfenberger glückselig und vor Freude strahlend. Jetzt heißt es, die Anzahl von zwölf Auszubildenden jährlich abzusichern, zu verstetigen und möglichst zu steigern.

Handwerksbetriebe stehen im Fokus
Zum Aktionstag standen besonders die Südthüringer Handwerksbetriebe im Mittelpunkt, die in den BTZ-Werkstätten und auf dem Gelände „Handwerk zum Anfassen und Ausprobieren“ live vermittelten und besonders für die Ausbildung im Handwerk warben. Am Ende des Tages konnte Hauptgeschäftsführerin Manuela Glühmann bilanzieren, dass die Ziele realisiert wurden: Mehr als 70 Unternehmen und verbundene Partner unterstützten die Veranstaltung mit ihren Offerten, zu denen auch das Angebot der 350 offenen Ausbildungsplätze zählte. Die Unternehmensvertreter äußerten sich durchweg mehr als positiv über das Besucherinteresse, die Qualität der geführten Gespräche sowie Kontaktanbahnungen zur möglichen Berufsausbildung von Schülern.

Erfolgserlebnisse durch Anfassen und Ausprobieren
Viele Schüler probierten ihre handwerklichen Fähigkeiten und Fertigkeiten in kleinen Arbeiten aus, so dass ein Erfolgsgeheimnis des Tages auch in der Verbindung von Anleitung und Probieren lag. Die Besucherzahlen unterstreichen, dass die Ansprache und Motivation der Eltern zum gemeinsamen Besuch mit ihren Kindern erfolgreich gewesen ist. Dies belegen die Frage- und Antwortbögen, die die Schüler im Ergebnis ihres Besuches ausfüllten.

Die Resonanz über den Tag hat all unsere Erwartungen übertroffen. Es hat sich gezeigt, dass das Handwerk ein wichtiger Partner bei der Berufswahl Jugendlicher ist und bleibt und wir mit dem Aktionstag den Nerv unserer Mitglieder und auch der Interessenten treffen, zieht Manuela Glühmann, Hauptgeschäftsführerin ein Fazit und sagt die Wiederholung mit gleichzeitiger Einladung für Samstag, 6. April 2019 bereits heute voraus. Ein großer Dank gilt zum Schluss den Unternehmen, unseren Partnern sowie den Schulen, die uns bei der Vorbereitung und Durchführung dieses Tages so tatkräftig unterstützt haben.

Andrea T. | | Quelle:

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