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Preisträger des Ideenwettbewerbs „Machen!2020“ stehen fest

Bildquelle: © Büro Christian Hirte MdB

Jugend Aktiv e.V. aus Geisa belegt dritten Platz

Bürgerschaftliches Engagement in den neuen Bundesländern sichtbar machen, würdigen und unterstützen – das ist das Ziel des Ideenwettbewerbs „Machen!2020“. Initiiert hatte den Wettbewerb im vergangenen Jahr der damalige Beauftragte für die neuen Bundesländer, Christian Hirte. Sein Nachfolger, der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Marco Wanderwitz, führte den Wettbewerb, der auf ein großes Echo gestoßen ist, fort und verkündete nun die Preisträger der zweiten Auflage.

50 Projekte konnten ausgezeichnet werden, die zur Umsetzung ihrer Ideen Preisgelder zwischen 5.000 und 15.000 EUR erhalten. Insgesamt haben sich 263 Vereine, Initiativen und soziale Träger beteiligt. Prämiert wurden gemeinwohlorientierte Projekte bzw. Ideen in drei Wettbewerbskategorien:
1. Lebensqualität stiften und Zusammenhalt vor Ort stärken
2. Ost-West-Partnerschaften: Gemeinsamkeiten entdecken
3. Grenzüberschreitende Partnerschaften in Europa – Zusammenarbeit verbindet

Der Jugend Aktiv e.V. aus Geisa im Wartburgkreis erlangte in der dritten Kategorie den dritten Platz mit einer Dotierung über 10.000 EUR. Mit seinem deutsch-kroatischen Partnerschaftsprojekt trifft der Verein den Kern des Wettbewerbs. Jugendliche aus Geisa und Vacha arbeiten mit Jugendlichen aus dem kroatischen Vukovar Hand in Hand zusammen. So wurden beispielsweise schon die Zaunanlage des Spielplatzes in Vacha erneuert, das Mahnmal Grenzturm Vacha gereinigt und das Geisaer Waldhäuschen auf Vordermann gebracht. Weitere, auch in Kroatien stattfindende gemeinsame Arbeitseinsätze sind in der Planung.

Engagement vor Ort zahlt sich aus und wird anerkannt. Der Ideenwettbewerb „Machen!2020“ richtet sich dabei wie kein anderer auf verbindende Projekte. Dass der Geisaer Verein Jugend Aktiv mit seinem Projekt „Miteinander erleben – füreinander da sein“ mit einem großartigen dritten Platz bedacht wird, freut mich ganz besonders, äußert der Westthüringer CDU-Bundestagsabgeordnete Hirte. Die Jury hat es sich bestimmt nicht leicht gemacht. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es sehr schwierig ist, unter den zahlreichen ehrgeizigen Bewerbern am Ende die Preisträger auszuwählen. Das zeigt sehr eindrücklich: Gesellschaftliches Engagement wird in den neuen Bundesländern vielfältig und in der Breite gelebt.

Eine Preisverleihung in Berlin fällt in diesem Jahr aufgrund der Covid-19 Pandemie aus. Ursprünglich war diese für Mitte November geplant.

Die prämierten Projekte und weiterführende Informationen finden Sie unter https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/neue-laender.html.

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