Werbung

Schüler aus dem Förderzentrum in Barchfeld wechseln nach Bad Salzungen

47 Schüler aus dem Barchfelder Schulteil des Förderzentrums „Christian-Ludwig-Wucke“ lernen nach den Herbstferien im Haupthaus in Bad Salzungen. Der Schulteil Barchfeld, der ursprünglich einmal rund 120 Schüler hatte, wird danach als Schule stillgelegt und vorübergehend für die Unterbringung von Flüchtlingen genutzt.

Der Gedanke, dass der Schulteil in Barchfeld geschlossen wird, ist uns weder fremd noch neu,

sagt Petra Simon vom Staatlichen Schulamt. Sie begrüßt den Umzug ebenso wie der Schulleiter Jens Krumbholz, der mit der Beschulung in Bad Salzungen insbesondere verbesserte Möglichkeiten sieht, den Unterricht abzusichern, Ausfall- und Vertretungsstunden zu vermeiden. Hier hatte es durch die nötigen Fahrten der Lehrer zwischen Bad Salzungen und Barchfeld bislang oft sehr eingeschränkte Möglichkeiten gegeben. Für die Schülerinnen und Schüler des Förderzentrums ist das Bad Salzunger Stammhaus ein vertrauter Ort, sie alle haben die Schule von der ersten bis zur dritten Klasse besucht. Sie finden in Bad Salzungen zudem eine gute Sporthalle direkt an der Schule und ein großzügig gestaltetes Außengelände vor. Die Schüler des Förderzentrums kommen aus der ganzen Region und werden auch bislang bis auf Ausnahmen zur Schule befördert. Das Einzugsgebiet des Förderzentrums reicht dabei von Kittelsthal bis Kaltennordheim. Da auch in Bad Salzungen die Schülerzahlen von rund 120 auf 32 zurückgegangen waren, wird jede Klasse dort auch einen eigenen Klassenraum haben können.

Nachgerüstet werden schnellstmöglich eine Lehrküche und ein Fachkabinett.

Die Kinder finden in Bad Salzungen eine gemeinsame pädagogische Heimat,

so Petra Simon weiter. Die Eltern wurden am 2. Oktober im Rahmen eines Elternabends ausführlich über den anstehenden Umzug informiert. In Barchfeld findet am kommenden Dienstag für die Einwohner eine Informationsveranstaltung zur geplanten Unterbringung von Asylbewerbern statt. Diese wird jedoch nicht vor kommendem Jahr stattfinden, da das Gebäude erst umgebaut werden muss.

Werbung
Top