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Schüler putzten Schmiereien und Aufkleber mit Hetzparolen weg

Projekttage an der Waldorfschule

In den letzten Tagen vor den wohlverdienten Sommerferien wählten sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 12 der Freien Waldorfschule Eisenach in unterschiedliche Projektgruppen.

Einige Jugendliche der 8. und 11. Klasse nutzten diese Tage, indem sie sich mit dem Thema Rechtsextremismus in Eisenach auseinandersetzten. Auf einem gemeinsamen Stadtrundgang spürten sie beschmierte Hausfassaden und Flächen sowie Aufkleber mit rassistischen bzw. rechtsextremen Parolen auf. Hierzu gestalteten sie eine Dokumentation. Zum Abschluss der Projekttage gingen die Jugendlichen am Mittwoch mit Putzmitteln durch die Stadt, um Straßenlaternenmasten und Verkehrsschilder von Aufklebern zu befreien. Die Stadtverwaltung stellte ein geeignetes Reinigungsmittel zur Verfügung.

Im Anschluss berichteten sie: „Anfangs war etwas Unsicherheit da, aber mit der Zeit bekamen wir ein gutes Gefühl bei der Arbeit“ und „Wir wurden von Passanten angesprochen, die sich freuten, dass wir etwas zur Verbesserung des Stadtbildes beitragen.“ Teilweise ernteten sie auch kritische Blicke. Insgesamt war es eine gute Erfahrung. Es ist denkbar, dass solche Aktionen im nächsten Schuljahr wiederholt werden.

Eine andere Schülergruppe sammelte mit unterschiedlichen Aktionen wie Kinderschminken und Straßenmusik Spenden in Höhe von 128 Euro, die dem Kinderhospitz in Tambach-Dietharz übermittelt werden. Weitere Projekte waren unter anderem Bogenbau, Syrisch kochen, Bau eines Sterling-Motors und Gestalten einer Schülerzeitung.

Steffen E.  | Quelle:

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