Technikbegeisterung trifft Praxis: Neuntklässler konstruierenModellauto-Gehäuse mit der Dualen Hochschule im BMW Group WerkEisenach

Über einen besonderen Besuch konnten sich die dualen Studenten der Dualen Hochschule Gera-Eisenach Anton Gilbeau und Luca Stapf Mitte Juni bei Ihren Praxispartner BMW freuen. Die beiden empfingen gemeinsam mit der Spezialistin für Schülermarketing Laura Helbig und dem verantwortlichen Konstrukteur Timo Pflanzner elf Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse des Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasiums Großengottern sowie deren Lehrerin Sabine Siemon. Der Grund für den Besuch war, dass die Schüler das gesamte Schuljahr über im Rahmen des Informatikunterrichts ein selbstfahrendes Auto mit dem aus DDR-Zeiten bekannten Metallbaukasten von eiTech gebaut haben. Unter der Anleitung von Prof. Dr.-Ing. Christian Döbel von der Dualen Hochschule, der im fünften Jahr mit Schulklassen aus ganz Thüringen das Lehrkonzept rund um das autonome Modellauto entwickelt, haben die Großengotterner in der ersten Projektphase das Fahrgestell, danach den Antrieb, die Elektrik sowie die Software auf dem Mikrocontroller aufgebaut, bis das Auto per APP von eiTech gesteuert werden konnte. „Damit wurden sämtliche technischen Kompetenzen aufgebaut, die im Lehrplan der 9. Klasse in Informatik vorgesehen sind“, weiß der Studienrichtungsleiter für Mechatronik und Automation und Professor für Automatisierungs- und Regelungstechnik. In der zweiten Phase entwickelten die Schüler gemeinsam mit Prof. Döbel einen Regler zum Selbstfahren sowie die Integration der Sensoren. Da jede Schulklasse, die an diesem Projekt weiterarbeitet, ein besonderes Highlight am Ende haben soll, konnten Neuntklässler diesmal kurz vor den Ferien unter Anleitung der beiden dualen Studenten, die an der DHGE in Eisenach Konstruktion studieren, im BMW Group Werk Eisenach ein eigenes Gehäuse für ihre selbstgebauten Autos konstruieren, die auch 3D-gedruckt werden sollen. „Damit sind wir im Lehrkonzept wieder einen Schritt weiter gekommen“, weiß der dreifache Familienvater Prof. Christian Döbel, der sich seit 20 Jahren für ein neues Unterrichtsmodell in Thüringen einsetzt. „Nur die gesamte Aufwertung des Bildungssystems hin zu einem polytechnischen wird die Wertschöpfung im Freistaat dauerhaft erhalten“, ist sich Prof. Döbel sicher. Aus diesem Grund wird das Projekt auch im sechsten Jahr fortgesetzt, und zwar in Mellingen, wo Prof. Döbel vor 26 Jahren selbst das Abitur abgelegt hat.

Fotorechte: BMW, Laura Helbig

Über einen besonderen Besuch konnten sich die dualen Studenten der Dualen Hochschule Gera-Eisenach Anton Gilbeau und Luca Stapf Mitte Juni bei Ihren Praxispartner BMW freuen. Die beiden empfingen gemeinsam mit der Spezialistin für Schülermarketing Laura Helbig und dem verantwortlichen Konstrukteur Timo Pflanzner elf Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse des Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasiums Großengottern sowie deren Lehrerin Sabine Siemon. Der Grund für den Besuch war, dass die Schüler das gesamte Schuljahr über im Rahmen des Informatikunterrichts ein selbstfahrendes Auto mit dem aus DDR-Zeiten bekannten Metallbaukasten von eiTech gebaut haben. Unter der Anleitung von Prof. Dr.-Ing. Christian Döbel von der Dualen Hochschule, der im fünften Jahr mit Schulklassen aus ganz Thüringen das Lehrkonzept rund um das autonome Modellauto entwickelt, haben die Großengotterner in der ersten Projektphase das Fahrgestell, danach den Antrieb, die Elektrik sowie die Software auf dem Mikrocontroller aufgebaut, bis das Auto per APP von eiTech gesteuert werden konnte. „Damit wurden sämtliche technischen Kompetenzen aufgebaut, die im Lehrplan der 9. Klasse in Informatik vorgesehen sind“, weiß der Studienrichtungsleiter für Mechatronik und Automation und Professor für Automatisierungs- und Regelungstechnik. In der zweiten Phase entwickelten die Schüler gemeinsam mit Prof. Döbel einen Regler zum Selbstfahren sowie die Integration der Sensoren. Da jede Schulklasse, die an diesem Projekt weiterarbeitet, ein besonderes Highlight am Ende haben soll, konnten Neuntklässler diesmal kurz vor den Ferien unter Anleitung der beiden dualen Studenten, die an der DHGE in Eisenach Konstruktion studieren, im BMW Group Werk Eisenach ein eigenes Gehäuse für ihre selbstgebauten Autos konstruieren, die auch 3D-gedruckt werden sollen. „Damit sind wir im Lehrkonzept wieder einen Schritt weiter gekommen“, weiß der dreifache Familienvater Prof. Christian Döbel, der sich seit 20 Jahren für ein neues Unterrichtsmodell in Thüringen einsetzt. „Nur die gesamte Aufwertung des Bildungssystems hin zu einem polytechnischen wird die Wertschöpfung im Freistaat dauerhaft erhalten“, ist sich Prof. Döbel sicher. Aus diesem Grund wird das Projekt auch im sechsten Jahr fortgesetzt, und zwar in Mellingen, wo Prof. Döbel vor 26 Jahren selbst das Abitur abgelegt hat.

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