Vergangenheit feiern. Gegenwart erleben. Zukunft gestalten.

Bildquelle: Matthias Bückert
Elisabeth-Gymnasium feiert 35 Jahre Schulgeschichte
Eisenach, den 7. Juli 2026 – Wenn sich am 4. September 2026 die Türen des Elisabeth-Gymnasiums (Eisenach) für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern, Ehemalige sowie Freunde der Schule öffnen, wird es weit mehr als ein gewöhnliches Jubiläum sein: Es wird ein Tag voller Erinnerungen, Begegnungen und Inspiration – ein Tag, der Vieles miteinander verbindet. Unter dem Motto „Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft“ feiert das Elisabeth-Gymnasium sein 35-jähriges Bestehen mit einem großen Fest der Gemeinschaft.
Ehemalige initiieren Community und blicken auf Schulzeit zurück
Seit dem Start in die ersten Vorbereitungen ist spürbar, welche besondere Bedeutung diese Schule für viele Menschen besitzt. Innerhalb kürzester Zeit entstand eine große Ehemaligen-Community mit inzwischen rund 1.100 Mitgliedern aus allen Abschlussjahrgängen von 1993 bis 2033, verbunden durch gemeinsame Erinnerungen, Freundschaften und Geschichten, die oft weit über die Schulzeit hinausreichen.
Das Elisabeth-Gymnasium war – und ist – für viele mehr als nur ein Lernort. Es ist ein Stück Heimat, ein Ort des Erwachsenwerdens, des Scheiterns und Neubeginns, des Lachens, Lernens und Zusammenhaltens. Zahlreiche junge Menschen haben hier ihr Abitur abgelegt – voller Hoffnung, Neugier und Spannung darauf, wohin das Leben sie führen würde. Viele von ihnen kehren nun zurück, um gemeinsam auf diese prägende Zeit zu blicken und zu feiern.
„Dieses Jubiläum ist eine Würdigung all der Menschen, die unsere Schule über Jahrzehnte geprägt haben: Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler, Eltern und Wegbegleiter“, betont Schulleiter Matthias Bückert. „Das Elisabeth-Gymnasium steht für Gemeinschaft, Entwicklung und Zukunftschancen. Dieser soll Tag zeigen, wie lebendig, vielfältig und bedeutend unsere Schule damals wie heute ist.“
Begeistertes Organisationsteam plant Veranstaltung für Generationen
Organisiert wird das Jubiläum von der Schule gemeinsam mit einem engagierten Team aus 27 ehemaligen Schülerinnen und Schülern. Unterstützung erhalten Sie dabei unter anderem von der Schüler- und Elternvertretung sowie dem Förderverein. Ein enger und kontinuierlicher Austausch zwischen allen Beteiligten lässt deutlich spüren, wie groß die Begeisterung für dieses besondere Vorhaben ist.
Auch die aktuelle Schulgemeinschaft ist bereits intensiv eingebunden: In einer Projektwoche beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Projekten mit dem Jubiläum und gestalteten eigene Beiträge für das große Fest.
„Wir möchten einen Tag schaffen, der Menschen verbindet – über Generationen hinweg“, erklärt Catrin Schwertfeger, verantwortlich vonseiten der Schule. „Es soll Raum geben für Erinnerungen, für Begegnungen und für die Geschichten, die jede und jeder mit dieser Schule verbindet. Gleichzeitig wollen wir den Blick nach vorn richten – auf die Schülerinnen und Schüler, die heute hier lernen, und auf das, was noch kommen wird.“
Vielseitiges Programm mit Erfahrungsaustausch und musikalischen Beiträgen
Der Jubiläumstag selbst wird als großer „Tag der Begegnung“ gestaltet. Nach der Eröffnung am Morgen ist ein vielseitiges Programm mit Erfahrungsaustausch zwischen ehemaligen und aktuellen Schülerinnen und Schülern am Vormittag geplant. Unter dem Leitsatz „Was ist aus mir geworden“ werden Ehemalige von ihren Wegen nach der Schulzeit berichten und Einblicke in berufliche und persönliche Entwicklungen geben. Ebenso soll es ein Wiedersehen mit Lehrkräften von damals und heute geben.
Am Nachmittag verwandelt sich das Schulgelände in einen lebendigen Festort mit kulturellen und musikalischen Beiträgen, weiteren Begegnungsformaten und Erinnerungsstationen, sportlichen Aktionen und vielem mehr.
Ein besonderer Höhepunkt wird der Festakt am Abend sein: Gemeinsam mit dem ehemaligen Schulleiter Gerhard Sippel, dem Schulchor und der Schulband wird Matthias Bückert diesen einleiten, bevor der Tag in einen musikalischen Feier-Abend übergeht.
Besonders symbolträchtig: Für jeden Jahrgang – von den ersten Abgängerinnen und Abgängern des Jahres 1993 bis hin zu den neuen fünften Klassen des Jahres 2026 – wird es farbige Jahrgangs-Badges geben. Sie stehen für die Verbindung der Generationen und machen sichtbar, dass Vergangenheit und Zukunft an diesem Tag auf einzigartige Weise zusammenfinden. „Das Schöne daran ist, dass die jeweiligen Jahrzehnte farblich abgestuft – von Lila über Blau, Grün, Gelb und Rot bis Pink – sind. So kann man schon von weitem erkennen, zu welchem Jahrgang wer gehört“, so Matthias Waack aus dem Organisationsteam der Ehemaligen.
Jubiläumstag wichtiges Kapitel der Schulgeschichte oder
Seit dreieinhalb Jahrzehnten steht das Elisabeth-Gymnasium für Zusammenhalt, für die Kraft der Bildung und für eine Schulgemeinschaft, die viele Leben geprägt hat und das weiterhin tut. Genau das steht am 4. September 2026 im Mittelpunkt. Gefeiert wird ein Kapitel, das weitergeschrieben wird: mit neuen Möglichkeiten für kommende Generationen. Auch die im Mai im Rahmen der Schulnetzplanung 2027/28 bis 2031/32 beschlossene Zusammenlegung mit dem Abbe-Gymnasium ändert daran nichts; sie ist Teil dieser Zukunft, kein Schlusspunkt. Alle, die den Schulalltag tragen, sollen an diesem Tag Wertschätzung, Sicherheit und Zuversicht spüren. Eingeladen sind alle, die sich dem Elisabeth-Gymnasium verbunden fühlen: gestern, heute und morgen.