Zum Weltstudierendentag: 17,3 Prozent der Studierenden an Thüringer Hochschulen kommen aus dem Ausland

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Der Weltstudierendentag (International Students‘ Day) findet bereits seit 1941 jedes Jahr am 17. November statt. Ins Leben gerufen wurde er vom International Students‘ Council in London, um an die Proteste von Studierenden gegen die deutsche Besatzung im Jahr 1939 in Prag zu erinnern. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik anlässlich dieses Gedenktages mitteilt, studierten im Wintersemester 2024/2025 an Thüringer Hochschulen 26.401 ausländische Studierende. Das waren 17,3 Prozent der insgesamt 153.012 Studierenden. Gegenüber dem vorherigen Wintersemester 2023/2024 war ein Anstieg um 2.020 ausländische Studierende bzw. 8,3 Prozent zu verzeichnen.
Die beliebtesten Fächergruppen der ausländischen Studierenden waren Rechts-, Wirtschaft- und Sozialwissenschaften (11 951 Studierende bzw. 45,3 Prozent), Ingenieurwissenschaften (9.256 Studierende bzw. 35,1 Prozent), Mathematik und Naturwissenschaften (1.687 Studierende bzw. 6,4 Prozent) sowie Kunst und Kunstwissenschaften (1.166 Studierende bzw. 4,4 Prozent).
3.573 der ausländischen Studierenden befanden sich im 1. Hochschulsemester. Im Vergleich zum Wintersemester 2023/2024 waren das 342 Studentinnen und Studenten bzw. 10,6 Prozent mehr.
Mit 16.567 Studierenden waren im Wintersemester 2024/2025 fast zwei Drittel (62,8 Prozent) der ausländischen Studierenden an der IU Internationale Hochschule in Erfurt eingeschrieben. Darauf folgten mit großem Abstand die Friedrich-Schiller-Universität Jena (2.353 Studierende bzw. 8,9 Prozent aller ausländischen Studierenden) und die Technische Universität Ilmenau (1.976 Studierende bzw. 7,5 Prozent). Gemessen an den Studierendenzahlen der jeweiligen Hochschule ist an der Technischen Universität Ilmenau fast jeder Zweite (1.976 Personen bzw. 47,8 Prozent) ein ausländischer Studierender.
