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Anglerheim brannte komplett aus

Unter dem Stichwort „Feuer im Anglerheim“ wurden am Sonntagabend um 21.24 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren aus Wenigen- und Großenlupnitz sowie die Kameraden aus Ettenhausen an der Nesse alarmiert. Wenige Minuten später waren die Freiwilligen Helfer vor Ort. Doch da stand der mit Teerpappe verkleidete Verschlag am Nesseufer schon in Vollbrand.

Fast eine Stunde löschten die etwa 25 Einsatzkräfte daraufhin das immer wieder aufflammende Feuer und hatten dafür zwischenzeitlich fünf Strahlrohre im Einsatz. Eine besondere Gefahr ging während der Löscharbeiten von zwei Gasflaschen aus, welche im Anglerheim untergebracht waren und aufgrund der unsicheren Bausubstanz des Objektes nicht geborgen werden konnten. Sie musste zusätzlich gekühlt werden, um eine Explosionsgefahr zu vermeiden.

Erst gegen 22.20 Uhr konnte der zuständige Einsatzleiter „Feuer unter Kontrolle“ vermelden. Bis das Feuer allerdings gelöscht war, vergingen weitere Minuten. Zu den Kräften aus Hörselberg-Hainich wurde auch die Berufsfeuerwehr nachalarmiert. Sie brachte eine Wärmebildkamera, welche den Feuerwehrleuten bei den Nachlöscharbeiten nutzte.

Wie genau es zu dem Brand kam, dazu ermittelt nun die Polizei. Aufgrund der abgelegenen Lage des Objekts und weiterer Umstände kann eine Brandstiftung derzeit allerdings nicht ausgeschlossen werden. Der entstandene Sachschaden konnte Sonntagnacht noch nicht beziffert werden.

Paul-Philipp Braun 

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