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Einsätze der Eisenacher Feuerwehren nach Unfall und Kellerbrand

Über vier Stunden waren die Eisenacher Feuerwehren am Freitag (21. Februar) nach einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße B 19 in Richtung Wilhelmsthal im Einsatz. Gegen 9.40 Uhr waren ein Lkw und ein Pkw zusammen gestoßen. Der Rettungsdienst musste eine verletzte Person betreuen.

Die ausgelaufenen Betriebsstoffe aus dem Pkw konnten die Wehrleute schnell mit Ölbindemittel aufnehmen und von der Fahrbahn beseitigen. Allerdings war auch ein Tank des Lkw aufgerissen und etwa 600 Liter Diesel liefen über die Straße bis zu einem Gully, von dort weiter in die Drachenschlucht, in den Marienbach und dann in die städtische Kanalisation. Obwohl der Tank bei Ankunft der Wehrleute schon fast leer gelaufen war, dichteten sie noch den Gully-Einlauf ab und reinigten die Wasserrinne am Straßenrand mit mehreren Säcken Ölbindemittel. Außerdem errichteten die Wehrleute in Abstimmung mit dem Umweltamt im Marienbach zwei schwimmbare Ölsperren und eine mobile Staustufe in Fließrichtung zum Prinzenteich. Des Weiteren entleerten sie den Lkw-Tank vollständig.

Im Einsatz waren insgesamt 43 Feuerwehrleute von der Berufswehr sowie den Eisenacher Freiwilligen Feuerwehren (FF) Stregda und Stockhausen-Hötzelsroda mit sieben Fahrzeugen. Verbraucht wurden unter anderem 50 Säcke Ölbindemittel.

Kellerbrand in der Fritz-Erbe-Straße
Am Sonntagmorgen (23. Februar) wurden die Eisenacher Berufsfeuerwehr und die FF Eisenach-Mitte um 5.45 Uhr zu einem Löscheinsatz in die Fritz-Erbe-Straße gerufen. In einem Wohnblock hatte ein Bewohner einen brennenden Wischmop hinter der Hauseingangstür bemerkt und ihn mit einem Pulverlöscher gelöscht. Andere Bewohner hatten das Gebäude schon verlassen und wurden von DRK-Helfern betreut, als die Wehrleute eintrafen. Im Keller stellten sie dann fest, dass auch zwei Boxen in Brand geraten waren. Sie löschten unter Atemschutz den Brand und sorgten für Belüftung. Anschließens kontrollierten sie alle Kellerräume mit einer Wärmebildkamera und prüften auch die Kohlenmonoxid-Konzentration.

Die insgesamt 17 Wehrleute von Berufsfeuerwehr und FF Eisenach Mitte waren mit sechs Fahrzeugen bis gegen 8.45 Uhr im Einsatz. Die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben. Weitere Kameraden der FF Eisenach-Mitte sicherten in der Feuerwache die Stadtbereitschaft.

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