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Feuerwehren helfen in Rheinland-Pfalz

Bildquelle: © Karen Bopp / Stadtverwaltung Eisenach
Oberbürgermeisterin Katja Wolf überreicht den Eisenacher Helfer*innen vor der Abfahrt eine kleine Portion Nervennahrung.

Nachdem sich die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Eisenach bereits seit Donnerstag auf einen möglichen Hilfseinsatz in den Katastrophengebieten in Rheinland-Pfalz vorbereitet haben, geht es nun los. Kurz vor 11 Uhr am Freitag ging die Anforderung zum Hilfeleistungseinsatz ein.

Gemeinsam mit den Wehren des Thüringer Kontingents trafen am Nachmittag zwei Fahrzeuge am Treffpunkt an der A4 (Lomo-Autohof) zur Weiterfahrt in die Katastrophenregion ein. Oberbürgermeisterin Katja Wolf, Landrat Reinhard Krebs und Innenminister Georg Maier verabschiedeten die Thüringer Helfer*innen vor ihrer Reise.

Zwei Fahrzeuge reisen nach Rheinland-Pfalz: ein Gerätewagen zur Dekontamination (Sonderfahrzeug des Katastrophenschutzes geeignet zum Trinkwassertransport) und ein Mannschaftstransportwagen. Die acht Kamerad*innen der Freiwilligen Feuerwehren Stedtfeld und Stockhausen werden rund drei Tage in den Katastrophengebieten Hilfe leisten. Der genaue Ort des Einsatzes ist noch nicht bekannt.

Lob und Nervennahrung für den Einsatz

Oberbürgermeisterin Wolf lobte das Engagement der Helfer*innen:

Ich bin stolz auf Sie und habe tiefen Respekt vor dem, was Sie leisten. Passen Sie auf sich auf. Kommen Sie alle gesund wieder zurück.

Sie wies darauf hin, wie wichtig in solchen Krisensituationen das Zusammenstehen ist. „Die Bilder aus dem Katastrophengebiet erschüttern mich sehr. In Gedanken bin ich bei all denen, die von der Katastrophe durch für uns unvorstellbares Leid direkt betroffen sind.“ Die Eisenacher Kamerad*innen erhielten von der Rathaus-Chefin noch eine kleine Portion Nervennahrung mit auf den Weg.

Sicherung der Trinkwasserversorgung

Alle Thüringer Einheiten, die in die vom Unwetter betroffenen Gebiete aufbrechen, können Trinkwasser transportieren. Sie werden vorrangig in Ortschaften eingesetzt, die von der Trinkwasserversorgung abgeschnitten sind. Nach den Unwettern, die weite Teile Deutschlands im Westen und Süden heimgesucht haben, hat Rheinland-Pfalz ein bundesweites Hilfeersuchen zur Sicherstellung der Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser gestellt.

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