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Grausiger Fund auf dem „Kissel“

Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr musste die Polizei in der Wartburgregion zu einem grausigen Fund eilen.
Am Freitagabend hatte eine 28-jährige Reiterin in dem Waldstück um den «Kissel» bei Schweina einen menschlichen Schädel gefunden.

Nachdem die junge Frau die Polizei verständigt hatte, führte sie die Beamten der Polizei Bad Salzungen zum Fundort. Diese sicherten dann die menschlichen Überreste und zogen den Kriminaldauerdienst (KDD) und die Kriminalpolizei aus Suhl hinzu. Zudem wurden auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Schweina und Waldfisch alarmiert. Sie leuchteten den Fundort aus.

Nach Aussage eines Polizeisprechers war der Schädel bereits skelletiert und nicht mehr vollständig. «Das lässt auf eine längere Liegezeit schließen», erklärte der Sprecher auf Nachfrage von Eisenachonline. Das Leichenteil wird nun rechtsmedizinisch untersucht, um somit auch die Identität des oder der Toten feststellen zu können.
Laut dem Polizeisprecher wird zur Zeit vor allem ein möglicher Zusammenhang mit einem vermissten 83-Jährigen aus Schweina geprüft. Dieser war im Mai des vergangenen Jahres von seinen Angehörigen bei der Polizei als vermisst gemeldet wurden.

Dass aber auch ein Zusammenhang zum Fund der Frauenleiche im Eisenacher Siebenborn-Wald besteht, davon gehen die Ermittler nach derzeitigem Kenntnisstand jedoch nicht aus.

Paul-Philipp Braun |

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