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Vermisster konnte nur noch tot geborgen werden

Bis 22.30 Uhr hatten die Kräfte von Feuerwehr und Polizei am Freitagabend noch auf dem Kiessee in Immelborn nach dem 17.15 Uhr als vermisst gemeldeten 23-Jährigen (Artikel hier) gesucht. Dann aber musste die Suche beendet werden, wie Feuerwehr-Einsatzleiter Swen Scharfenberg unserer Plattform mitteilte:

Es war einfach zu dunkel geworden, um weiterhin auf dem See nach dem jungen Mann zu suchen.

Am Samstagmorgen hatten die Kräfte der Feuerwehr und der Polizei ihre Suchaktion fortgesetzt. Unter anderem mit der vierköpfigen Tauchergruppe der Thüringer Bereitschaftspolizei. Mit einer Sonarsonde war die Spezialeinheit auf dem Kiessee im Einsatz und hatte schlussendlich auch Erfolg, wie Taucheinsatzleiter André Apitz sagte:

Wir haben dann eine Boje an der Stelle gesetzt, wo das Sonar angeschlagen hatte und im Radius von etwa zwei Metern wurde der junge Mann dann auch von unseren Tauchern gefunden.

Leider konnte der Mann aus dem Kreis Fulda jedoch gegen 11.45 Uhr nur noch tot von den Tauchern geborgen werden.
Er war Teil einer etwa 20-köpfigen Reisegruppe, die am Freitagnachmittag erst am Kiessee in Immelborn ankam. Mitglieder des Kriseninterventionsteams (KIT) des DRK Bad Salzungen kümmerten sich intensiv um den restlichen Teil der Gruppe und auch um die gestern angereisten Angehörigen des Verstorbenen.

Zu den konkreten Umständen, die für den Tod des jungen Mannes verantwortlich sind ermittelt nun die Kriminalpolizei. Ob es sich um Eigen- oder Fremdverschulden handelt oder ob gar Alkohol oder eine Krankheit zu dem töddlichen Badeunfall führten, dazu äußerten sich die Beamten noch nicht.

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