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CDU-Abgeordnete besuchen Impfzentrum Eisenach

Hirte / Henkel: „Bürger müssen einfachen und schnellen Zugang zu Impfungen haben“

Der Impfstart im Freistaat Thüringen war chaotisch. Um sich ein eigenes Bild von der Lage vor Ort zu machen, besuchten der Bundestagsabgeordnete Christian Hirte zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Martin Henkel (beide CDU) am vergangenen Freitag das Impfzentrum Eisenach. Vor Ort informierten sie sich über die Arbeitsbedingungen, den Aufbau der Station, die Organisation und die Abläufe hinter den Kulissen. Dabei leistet die Bundeswehr Unterstützung.

Seit dem 13. Januar erfolgen die Impfungen in einem Container auf dem Gelände des Eisenacher St. Georg-Klinikums. Anfangs mussten man mangels Räumlichkeit in der Kälte vor dem Impfzentrum warten. Dem Einsatz des Eisenacher CDU-Landtagsabgeordneten Raymond Walk ist es zu verdanken, dass ein weiterer Container als geheizter Wartebereich mit ausreichend Sitzmöglichkeiten angeschafft wurde.

Wir freuen uns sehr, dass es jetzt diese bürgerfreundliche Lösung gibt. Gerade mit Blick auf die Jahreszeit und die aktuellen Temperaturen ist ein überdachter und beheizter Wartebereich unerlässlich und niemand muss draußen ausharren, betonten die Abgeordneten.

Die Kassenärztliche Vereinigung Thüringen (KV) verantwortet im Auftrag der Landesregierung die Durchführung der Impfungen, von der täglichen Lieferung der Impfdosen bis zur Verwaltung der Anmeldungen gemäß der Prioritätenliste. Dr. Andrea Rommel, Vorsitzende der KV betonte dabei, dass niemand befürchten müsse, im Wartebereich übersehen zu werden. Die Anwesenden werden entsprechend der Terminanmeldungen ständig abgefragt.

Zwar hat sich die Lage im Vergleich zu Mitte Januar verbessert. Doch insbesondere das Anmeldeverfahren ist bürokratisch und langsam. Beispielsweise gibt es bislang nicht die Option, dass sich Ehepaare gemeinsam melden und impfen lassen können.

Im Moment ist der Impfstoff noch knapp. Es ist deshalb wichtig, dass die Bürger in unserer Region einen einfachen und schnellen Zugang zu den verfügbaren Impfungen haben. Thüringen ist derzeit das Bundesland mit den höchsten Infektionswerten in Deutschland. Die Landesregierung hat den Start eindeutig verpasst und muss jetzt endlich dafür sorgen, dass der vom Bund zur Verfügung gestellte Impfstoff beim Bürger ankommt, so Henkel.

Die beiden Abgeordneten bestätigten, dass sich die Menge des vom Bund gelieferten Impfstoffes steigern wird und dieser dann ab Ende des 1. Quartals auch über die Hausärzte verimpft werden soll. „Die KV, Ärzte, das medizinische Personal und die Bundeswehr leisten gerade in diesen Tagen eine unschätzbare Beitrag für unsere Gesellschaft. Wir möchte ihnen für ihren großen Einsatz danken“, betonten die Abgeordneten Hirte und Henkel abschließend.

In der kommenden Woche werden sich die beiden Abgeordneten auch ein Bild der Lage im Impfzentrum in Bad Salzungen machen.

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