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Corona-Pandemie: „bunt statt blau“ 2021 wird verlängert

Junge Künstler aus Eisenach und dem Wartburgkreis können noch bis 15. September beim Plakatwettbewerb der DAK-Gesundheit mitmachen

Die DAK-Kampagne „bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“ wird verlängert. Aufgrund des eingeschränkten Schulbetriebs mit Hybridunterricht und Homeschooling endet der Plakatwettbewerb nicht wie geplant am 30. April. Neuer Einsendeschluss ist der 15. September.

Mit der Verlängerung der Einreichungsfrist geht die DAK-Gesundheit auf die aktuelle Schulsituation ein und gibt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern mehr Zeit, um ihre Entwürfe kreativ zu gestalten. Die Krankenkasse möchte damit die Arbeit der Lehrkräfte und der Schülerinnen und Schülern wertschätzen und steht in dieser herausfordernden Zeit an ihrer Seite.

Ich freue mich, wenn auch Schülerinnen und Schüler aus Eisenach und dem Wartburgkreis bei diesem wichtigen und aktuellen Thema Farbe bekennen, sagt Antje Orthey von der DAK-Gesundheit in Eisenach. Es ist beeindruckend, mit wie viel Engagement an den Schulen und im Homeschooling gearbeitet wird. Mit ihren Plakaten tragen die Jugendlichen in unserer Region dazu bei, ihre Mitschülerinnen und Mitschüler zum Nachdenken anzuregen. Das wirkt deutlich besser als Verbote oder der erhobene Zeigefinger.

In der Region kamen 2019 laut Landesamt 42 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 19 Jahren mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus.

Eine regionale Alkoholprävention bleibt für uns unverzichtbar, um Kindern und Jugendlichen die Gefahren des Alkoholmissbrauchs aufzuzeigen, so Orthey.

Kreative Plakate wirken stärker als Warnhinweise
Die Plakate, die Schüler im Rahmen der Kampagne gestalten, haben sich für Gleichaltrige als sehr eindrucksvoll erwiesen: Das Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) in Kiel hat ihre Wirkung auf die jugendliche Zielgruppe untersucht: Auf Kinder und Jugendliche wirken die selbst gemalten Plakate stärker als konventionelle Warnhinweise. Schirmherrin der Aufklärungskampagne ist die Bundesdrogenbeauftragte Daniela Ludwig. In Name Thüringen unterstützt Gesundheitsministerin Heike Werner die Kampagne.

Preise im Wert von rund 12.000 Euro
Mit „bunt statt blau“ sucht die DAK-Gesundheit im zwölften Jahr die besten Plakatideen zum Thema Rauschtrinken. Seit 2010 haben bundesweit mehr als 110.000 Schülerinnen und Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren bunte Plakate gegen Alkoholmissbrauch gestaltet.

Bei dem Plakatwettbewerb gibt es Geldpreise in Höhe von insgesamt rund 12.000 Euro zu gewinnen. Weitere Informationen zur Kampagne und die Teilnahmebedingungen gibt es unter: www.dak.de/buntstattblau

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