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Digitalindex D21 sieht große Informationsdefizite

Elektronische Patientenakte vielen Bürgern kein Begriff

In der Bevölkerung in Deutschland gibt es massive Informationslücken zur elektronischen Patientenakte (ePA). Rund 48 Prozent der über 14-Jährigen wissen bisher nicht, was der Begriff elektronische Patientenakte bedeutet. Das geht aus dem Digitalindex D21 hervor, der in Kooperation mit der BARMER entstanden ist.

BARMER informiert über Bausteine der ePA regelmäßig
Die Analyse zum digitalen Wandel in Deutschland befasst sich auch mit der ePA, die im Januar 2021 startet.

In der Bevölkerung gibt es einen großen Informationsbedarf zur Patientenakte. Fast jeder zweite Bürger sieht laut Digitalindex hier vor allem die Krankenkassen in der Pflicht. Daher werden wir die Versicherten über unsere digitale Patientenakte BARMER eCare verstärkt über verschiedene Kanäle informieren. Zudem bieten wir schon heute wichtige Bausteine wie den Impfplaner oder das Zahnbonusheft an, um sie mit digitalen Leistungen vertraut zu machen, sagt Birgit Dziuk, Landesgeschäftsführerin der BARMER Thüringen.

Die Kasse informiere darüber regelmäßig, von der Mitgliederzeitschrift bis hin zu YouTube. Je besser die Bürger verstünden, wie die Bestandteile der ePA sie bei ihrem Gesundheitsmanagement unterstützten, desto schneller schaffe man breite Akzeptanz.

ePA auch für Menschen ohne Internetzugang hilfreich
Vor allem ältere Personen seien häufig unsicher und verfügten über wenig Wissen rund um die künftige digitale Patientenakte.

Gerade Menschen mit mehreren Erkrankungen können von der ePA besonders profitieren, da sie alle wichtigen Befunde, Medikationen und Notfalldaten übersichtlich dokumentiert. So können beispielsweise Doppeluntersuchungen und Fehlmedikationen vermieden werden. Der Arztbesuch kann für die aktuellen Fragen statt zur Abfrage der Historie genutzt werden, sagt Dziuk.

In Abstimmung mit dem Arzt solle die ePA sogar von Personen ohne Smartphone und eigenen Internetzugang genutzt werden können. Über diese vielfältigen Möglichkeiten werde die BARMER ihre Versicherten im Laufe des Jahres verstärkt informieren.

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