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Es ist wieder so weit – die Sommerzeit

Wer hat an der Uhr gedreht? Das werden sich in ein paar Tagen wieder viele Menschen fragen. Denn am letzten Wochenende im März beginnt wie jedes Jahr seit 1980 die Sommerzeit. Die Uhr wird eine Stunde vorgestellt, und damit ist die Nacht vom 24. auf den 25. März entsprechend kürzer. Das bringt für sensible Menschen gelegentlich Probleme.

Wir Menschen folgen seit Urzeiten unserer inneren Uhr und die lässt sich so ohne weiteres nicht verstellen. Die Folgen solcher Störungen spüren besonders Schichtarbeiter oder Reisende beim so genannten Jetlag.

Die innere Uhr folgt dem Wechsel von Hell und Dunkel, von Tag und Nacht. Die Umstellung auf die Sommerzeit verschiebt diesen natürlichen Rhythmus abrupt, so die Gesundheitsexperten der VIACTIV Krankenkasse. Kaum konnten wir uns nach dem dunklen Winter daran gewöhnen, dass es am frühen Morgen endlich wieder hell ist, versetzt uns die Zeitumstellung wieder zurück in die dunkle Jahreszeit. Durch das Vorstellen der Uhr um eine Stunde ist Sonnenaufgang am 25. März um 7.26 Uhr, das entspricht dem natürlichen Stand vom 25. Februar.

Der Wechsel von Hell und Dunkel ist wichtig, denn er steuert unseren Hormonspiegel und damit unsere körperlichen und geistigen Aktivitäten. Störungen des natürlichen Wechsels werden als Irritation wahrgenommen. Seit 1980 erleben daher viele Menschen die Zeitumstellung im März und Oktober eines jeden Jahres als Eingriff in natürliche Abläufe und damit als belastend. Weil die meisten Menschen „Nachteulen“ sind, wird die Zeitumstellung im März deutlich empfunden. Besonders sensible Menschen reagieren vorübergehend mit Schlafproblemen, Unwohlsein oder in seltenen Fällen auch Kreislaufproblemen. Gerade Babys und Kleinkinder können dann unausgeschlafen und quengelig sein. Denn mit dem zeitlichen Rhythmus ändert sich meist auch der Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme. So gerät vorübergehend der gesamte Tages-Rhythmus durcheinander – das kann durchaus Anpassungsschwierigkeiten bereiten.

Den Folgen der abrupten Zeitumstellung kann man durch sachtes Verschieben des Tagesablaufs – z. B. jeden Tag um 10 Minuten – vorbeugen.
Zusätzliche Tipps:

  • Sport treiben, weil das Stress abbaut,
  • leichte Kost am Abend, das erleichtert das Einschlafen und verbessert die Schlafqualität und
  • den Tag bewusst strukturieren.
  • Schlaf- oder Aufputschmittel sind keine Lösung.

In den meisten Fällen sind wir nach ein paar Tagen in der Sommerzeit angekommen – wir haben uns dann an den neuen Rhythmus gewöhnt.

Andrea T. | | Quelle:

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