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Europapolitiker hält Vortrag zu 5G in Eisenach

Nachweis zur Beeinflussung der Politik durch die Mobilfunkindustrie

Die Bürgerinitiative “5G-frei” für Eisenach & die Wartburgregion lädt am  kommenden Montag (14. September) zum Vortrag „5G-Mobilfunk – Auswirkungen und Risiken“ ein. Beginn ist 19.30 Uhr im Eisenacher Bürgerhaus in der Ernst-Thälmann-Straße 94, Einlass ist um 18.30 Uhr. Als Referent kommt Prof. Klaus Buchner, Physiker, Europaabgeordneter der ÖDP von 2014 bis 2020, Träger der Goldenen Verdienstmedaille der Universität Breslau. Der Eintritt ist frei, um einen Unkostenbeitrag wird gebeten. Die Hygienebestimmungen müssen eingehalten werden. Weitere Informationen: www.5g-freie-zukunft.de.

Prof. Klaus Buchner hat unter anderem mit der französischen EU-Abgeordneten Michèle Rivasi eine Untersuchung über ICNIRP (International Committee on Non-Ionising Radiation Protection) in Auftrag gegeben, die nachweist, dass die Industrie die Grenzwerte zum Schutz der Gesundheit bei Funkstrahlung beeinflusst und dabei den Stand der Wissenschaft ignoriert. Buchner:

Das Ergebnis dieses Berichts ist ein Skandal: Deutschland behauptet wie die meisten Länder der westlichen Welt, Funkstrahlung sei ungefährlich, solange sie unter den Grenzwerten liegt, die ICNIRP vorgeschlagen hat. Das geschieht in dem Glauben, ICNIRP Mitglieder seien unabhängige Wissenschaftler, die frei von Interessenskonflikten sind. Der Rivasi-Buchner-Bericht weist dagegen nach, dass ICNIRP e.V. ein privater Verein ist, der in München registriert ist. Er hat zahlreiche enge Verbindungen zur Mobilfunkindustrie: Die meisten seiner Mitglieder haben für ihre Mobilfunk-Forschungen Geld von der Industrie angenommen.

Die Bürgerinitiative fordert den sofortigen Stopp des Ausbaus und der Nutzung von Sendeanlagen für den Mobilfunkstandard der 5. Generation („5G“) in Eisenach und Umgebung, um mögliche Gesundheitsgefahren und Schadensersatzforderungen ausschließen sowie der Verpflichtung von Eisenach als Stadt des Friedens, des Klimaschutzes, der Demokratie und der sozialen Fürsorge gerecht zu werden. Der Ausbau von 5G erfolgt geheim, Standorte werden nicht bekanntgeben, nach Aussage der Stadt hat auch die Verwaltung keinerlei Informationen darüber. Das 5G-Moratorium soll gelten, bis erwiesen ist, dass die Strahlung unbedenklich für Gesundheit, Umwelt und Klima ist sowie eine umfassende und unabhängige Technikfolgenabschätzung vorliegt.

Zahlreiche Kommunen und Regionen weltweit sind diesen Schritt bereits gegangen, in der Region hat der Stadtrat aus Schmalkalden den Ausbau in Wohngebieten bis Ende 2021 untersagt.

Zahlreiche Studien haben bewiesen, dass Mobilfunkstrahlung gesundheitsgefährdend ist, unter anderem wurden ein erhöhtes Krebsrisiko, genetische Schäden, Lern- und Gedächtnisdefizite und neurologische Störungen konstatiert. Weltweit protestieren insbesondere Ärzte und Wissenschaftler gegen den Ausbau, so wird im Internationalen Appell „Stopp von 5G auf der Erde und im Weltraum“ vor „ernsten, irreversiblen Konsequenzen für den Menschen und dauerhaften Schäden in allen Ökosystemen der Erde“ gewarnt und die Anwendung von 5G wird als „Verbrechen an der Menschheit und der Umwelt“ bezeichnet. 5G gilt zudem als Klimakiller, beschleunigend für das Insekten- und Waldsterben und als Gefahr für die Demokratie, da damit der „gläserne Mensch“ und die vollständige Überwachung ermöglicht werden – für die mit 5G verbundene Smart City wurde der BigBrother Award verliehen.

www.5g-freie-zukunft.de

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