Krankenstand in Eisenach und dem Wartburgkreis sinkt  im ersten Halbjahr 2025

  • DAK-Sonderanalyse: Krankenstand der Beschäftigten fällt von Januar bis Juni 2025 von 8,1 auf 6,7 Prozent  
  • Atemwegserkrankungen / Erkrankungen des Muskel-Skelett Erkrankungen / Psychische Erkrankungen verursachen die meisten Fehltage 

Eisenach 26. August 2025.
Der Krankenstand in der Region Eisenach und Wartburgkreis war im ersten Halbjahr 2025 niedriger als  Vorjahreszeitraum 2024. Er sank von 8,1 auf 6,7 Prozent lag somit aber über dem landesweiten Durchschnitt für Thüringen von 6,0  Prozent. Von Januar bis Juni 2025 war jeder und jede Beschäftigte in Eisenach und dem Wartburgkreis durchschnittlich rund 12,1 Tage krankgeschrieben. Die DAK-Gesundheit hat in einer Sonderanalyse die Krankschreibungen aller DAK-versicherten Beschäftigen in der Region ausgewertet. In der ersten Jahreshälfte kamen auf 100 DAK versicherte Beschäftigte insgesamt rund 1211 Ausfalltage, was im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr ein Minus von 21,6 Prozent bedeutet.  

„Unternehmen in unserer Region profitieren nachhaltig davon, wenn sie die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden aktiv schützen und fördern“, sagt Antje Orthey, Leiterin des DAK-Servicezentrums in Eisenach. „Investitionen in ein wirksames Betriebliches Gesundheitsmanagement zahlen sich aus, für die Beschäftigten und die Betriebe. Unsere Kasse unterstützt Unternehmen dabei, Gesundheit langfristig zu sichern und zu stärken.“  

Drei Erkrankungsgruppen liegen vorn  

Die meisten Ausfalltage gingen im ersten Halbjahr 2025 auf das Konto von drei Erkrankungsgruppen. Rang 1 belegten Krankheiten des Atmungssystems mit 296 Fehltagen je 100 Versicherte. Dahinter kamen Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems mit 224 Fehltagen, gefolgt von Psychischen Erkrankungen auf Rang 3 mit 162 Fehltagen je 100 Versicherte.

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Die Corona-Zeit hat auch die Generation Z geprägt  

Die DAK-Gesundheit hat nicht nur die Krankschreibungen analysiert, sondern auch die Einstellungen der Erwerbstätigen zum Umgang mit ihrer Gesundheit in einer repräsentativen Forsa-Umfrage abgefragt. Besonders im Fokus dabei: Die unter 30-Jährigen in der Arbeitswelt, die sogenannte Generation Z. Die Umfrage ergab unter anderem, dass mehr als die Hälfte (54 Prozent) der jüngeren Beschäftigten deutlich vorsichtiger mit Infekten sind als vor der Pandemie. Ein Viertel lässt sich heute eher mit Erkältungssymptomen wie Husten oder Schnupfen krankschreiben (25 Prozent, bei der Gesamtheit: 18 Prozent). Die Generation Z meldet sich häufiger bewusst krank, damit sich eine Erkrankung nicht weiter verschlimmert. Diese Haltung nehmen 83 Prozent der unter 30-Jährigen ein. Bei einer Befragung von jüngerem Beschäftigen vor der Pandemie im Jahr 2015 waren es mit 75 Prozent noch weniger. 

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