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Landrat fordert von Gesundheitsministerin Werner endlich Klarheit zur Impfstrategie gegen Corona im Wartburgkreis

Seit Ende des Jahres 2020 laufen überall in Deutschland die Vorbereitungen der Massenimpfungen gegen das Coronavirus auf Hochtouren. In den hessischen Nachbarkreisen des Wartburgkreises haben die Impfungen längst in allen Pflegeheimen begonnen, die Impfzentren in großen Hallen sind vorbereitet. Im Wartburgkreis ist dagegen auf Nachfrage des Landrates durchgesickert, dass für den ganzen südlichen Wartburgkreis eine ehemalige Arztpraxis in Barchfeld Anlaufstelle für das Impfen sein soll. Die viel zu kleinen Räumlichkeiten ohne vorhandene Parkplätze und schwieriger Erreichbarkeit bis in die Rhön hinein werden von Landrat Reinhard Krebs für Impfaktionen größeren Ausmaßes als völlig ungeeignet erachtet.

„Frau Ministerin Werner hat die Impfungen in Thüringen nicht im Griff. Daher ist Thüringen bei der Umsetzung der nationalen Impfstrategie Schlusslicht unter den deutschen Bundesländern. Ich fordere endlich eine nachvollziehbare Organisation der Impfdurchführung auf der Ebene der Landkreise, so auch im Wartburgkreis! Ich befürchte, dass die Landesregierung und insbesondere die Gesundheitsministerin Werner den Impfschutz der Bürgerinnen und Bürger verspielt. Das ist verantwortungslos! Nur in geeigneten Räumlichkeiten ist die Impfstrategie des Bundes zur Sicherheit aller Bürger zu erreichen. Dazu biete ich meine Hilfe an, gegebenenfalls in den Sporthallen des Wartburgkreises dezentrale Impfaktionen durchführen zu lassen. Die Menschen der Wartburgregion erwarten endlich eine durchgreifende koordinierende Begleitung der Pandemie. Das Gesundheitsamt des Wartburgkreises hat viele Herausforderungen in der Bewältigung der gegenwärtigen Aufgaben, die Impfungen sind aber eindeutig durch die Landesregierung Thüringens und ihre Gesundheitsministerin Werner abzusichern.“

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