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Riesenbärenklau breitet sich in Eisenach aus

Der Riesenbärenklau (Heracleum mantegazzianum) ist mit seiner Höhe von zirka drei Metern eine imposante Pflanze, die sich durch ihr hohes Vermehrungspotential immer weiter ausbreitet. Sie ist in Thüringen weit verbreitet und wächst an Flussufern, in Gärten, auf Grünflächen und sogar an Straßenrändern. Die meist zweijährige Pflanze bildet im ersten Jahr eine Blattrosette und blüht erst im zweiten Jahr zwischen Juni und August. Die Untere Naturschutzbehörde hat im Mai Hinweise darauf erhalten, dass sich die Pflanze auch im Eisenacher Stadtgebiet ausbreitet.

 

Der Pflanzensaft des Riesenbärenklaus enthält sogenannte Furanocumarine, die bei Hautkontakt in Kombination mit Sonnenlicht zu schweren Verätzungen führen. Der Riesenbärenklau zeichnet sich durch seinen überaus hohen Wuchs, haarige Stängel mit lila Punkten und gezackte, großflächige Blätter aus. Die Pflanze blüht in den Monaten Juni und Juli und bringt weiße Blütendolden hervor.

 

Schutzkleidung beim Ausreißen tragen

 

Wenn Sie Riesenbärenklau auf Ihrem Grundstück entfernen, tragen Sie Schutzkleidung! Dazu gehören langärmelige Kleidung, Gesichtsschutz, Arbeits-/Gartenhandschuhe, Gummistiefel und Schutzbrille. Die Pflanze sollte mindestens zehn bis 15 Zentimeter unterhalb der Erdoberfläche abgestochen werden. Bei ausgebildeten Samen sollte zuerst eine Tüte über die Samenstände gestülpt und am Stängel verschlossen werden. Das gesamte Pflanzenmaterial ist anschließend bitte über den Restmüll zu entsorgen.

 

Sollte der Riesenbärenklau auf öffentlicher Fläche wachsen, melden Sie dies bitte beim Bürgerbüro der Stadt Eisenach. Tel.:03691/670-800; E-Mail:buergerbuero@eisenach.de. Ein Info-Blatt der Stadtverwaltung zum Riesenbärenklau finden Sie hier.

 

Janina Walter

Stadtverwaltung Eisenach

Pressestelle
Stabstelle 01.1 – Büro der Oberbürgermeisterin
Leiterin Pressestelle
Markt 1, 99817 Eisenach

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