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Thüringer Rettungsschwimmer holen Medaillensatz und Rekorde bei DM

Deutschlands Rettungssportelite traf sich vom 13. bis 14. Oktober in der Schwimmhalle der Universität Leipzig, um die schnellsten Rettungsschwimmer des Landes untereinander auszumachen. Bei den 46. Deutschen Meisterschaften der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) traten rund 1.200 Athleten in fünf Altersklassen an.

Mit Eisenach und Weimar hatten sich auch in diesem Jahr wieder zwei Thüringer Vereine für die höchsten, nationalen Meisterschaften qualifiziert.

Der erste Wettkampftag gehörte den Mannschaftsdisziplinen und damit einer Domäne der Rettungssportler aus Weimar. Hier dienen unter anderem Rettungsgeräte als Staffelstab. Die Übergaben von Gurtrettern oder Rettungspuppen an den jeweils nachfolgenden Schwimmer sind komplex und kleine Fehler in der Ausführung werden vom Kampfgericht hart bestraft. Doch die Weimarer Rettungsschwimmer bewiesen auch bei der 46. Ausgabe der Meisterschaften, dass sie zu Recht zum Favoritenkreis gehören. Die Mädchen der Altersklasse 13/14 (Rössel, Dorn, Erbs, Klus, Bock Hidalgo) erschwammen sich eine Bronzemedaille, die jungen Frauen der AK15/16 (Friedrich, Freyer, Kratzius, Preuße, Schieck) wurden sogar Vizemeister. Den Medaillensatz komplettierten jedoch die Jungen der AK13/14. In der Besetzung Dorn, Kleine, Günther und Schmeller wurden sie nicht nur souverän Deutscher Meister. Mit zwei neuen nationalen Altersklassenrekorden (4x 25m Puppenstaffel und 4x 50m Hindernisstaffel) unterstrichen sie auch eindrucksvoll, dass sie auf die oberste Stufe des Podestes gehören.

Die Jungen der Altersklasse 12 landeten als Vierte auf dem undankbarsten Platz im gesamten Klassement. In den Einzelwettbewerben am Sonntag ereilte viele Thüringer Sportler ein ähnliches Schicksal. Leandro Klein (Eisenach, AK12m), Klemens Kleine (Weimar, AK13/14m) und Henriette Freyer (Weimar, AK15/16w) verpassten das Treppchen nur denkbar knapp. Und auch in der Clubwertung wurde die DLRG Ortsgruppe Weimar mit einer geschlossenen Teamleistung Vierte unter 111 teilnehmenden Vereinen!

An der Organisation und Durchführung der Meisterschaften waren die Thüringer ebenfalls beteiligt. Kerstin Becker und Michaela Tielsch sorgten als Kampfrichter für einen regelkonformen Ablauf der Wettbewerbe.

Die 46. Deutschen Meisterschaften waren der Höhepunkt im nationalen Rettungssport in diesem Jahr. Die hervorragenden Ergebnisse dienen den Thüringer Rettungssportlern und auch den Übungsleitern als Ansporn, ihre Trainingsarbeit und ihr ehrenamtliches Engagement mit aller Kraft fortzusetzen.

Über den Rettungssport

Der Rettungssport ist die Wettkampfvariante des Rettungsschwimmens. Er entstand aus der Idee heraus, Menschen für den Wasserrettungsdienst zu gewinnen. Denn gute Rettungssportler sind auch gute Rettungsschwimmer. Der Sport kann im Ernstfall helfen, Leben zu retten. Gleichzeitig können durch ihn Techniken zur Rettung verfeinert und perfektioniert werden. Kraft, Kondition, Schnelligkeit und die Beherrschung der Rettungsgeräte sind Voraussetzung dafür, im Wettbewerb konkurrenzfähig sein zu können. In der DLRG betreiben rund 61.000 meist junge Menschen aktiv den Rettungssport, vom lokalen Verein bis hin zum internationalen Wettkampf. Viele von ihnen konnten dadurch bereits für den Wasserrettungsdienst an Stränden, Badeseen und in Schwimmbädern begeistert werden.

Andrea T. | | Quelle:

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