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Verstöße gegen Coronaverordnungen: Bereits 461 Strafverfahren und über 5.000 Bußgeldverfahren eingeleitet Walk: „Appell an die Vernunft reicht nicht“

In Thüringen sind seit März Tausende Verstöße gegen die Corona-Schutzmaßnahmen registriert worden. Das geht aus einer Antwort der Landesregierung auf eine mündliche Anfrage des hiesigen Landtagsabgeordneten Raymond Walk (CDU) hervor. Seit März 2020 wurden insgesamt 461 Strafverfahren und 5221 Ordnungswidrigkeitsverfahren (Stand 13. Juli) auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes in Verbindung mit dem Corona-Bußgeldkatalogs eingeleitet.

„Die große Zahl der Verfahren ist für mich überraschend und belegt, dass die Appelle an Vernunft und Freiwilligkeit allein eben doch nicht ausreichen“, so Walk.

Zu den am häufigsten festgestellten Verstößen zählen nicht genehmigte Versammlungen im öffentlichen und privaten Raum, Verstöße gegen Mindestabstand, nicht getragene Mund-Nasen-Bedeckungen und widerrechtliche Öffnungen von Betrieben und Gaststätten.

„Mein Dank gilt Polizei und Ordnungsämtern, die dafür sorgen dass die Regeln – oft unter schwierigen Einsatzbedingungen- eingehalten werden“, so der Abgeordnete.

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