Zecken-Sommer 2026 im WartburgkreisWeniger Borreliose-Fälle gemeldet

Bildquelle: © Heiko Barth – stock.adobe.com
Symbolbild
Eisenach, 18. September 2026 – Im Wartburgkreis hat es dieses Jahr bislang weniger Borreliose-Infektionen gegeben als im gleichen Vorjahreszeitraum. Bis Ende August wurdeb dieses Jahr zwölf Fälle gemeldet, wie die BARMER unter Bezug auf Daten des Robert-Koch-Instituts mitteilt. Im gleichen Vorjahreszeitraum gab es demnach 24 gemeldete Fälle. „Zecken sind mittlerweile ganzjährig aktiv. Wer sich im Freien aufhält, sollte sich auch weiterhin anschließend gründlich absuchen und Zecken gegebenenfalls schnellstmöglich entfernen“, sagt Nadine Wiegand, leitende Kundenberaterin der BARMER-Filiale in Eisenach.
Was tun nach einem Zeckenstich
Nach einem Zeckenstich ist es wichtig, die Einstichstelle in den nächsten Tagen und Wochen gut zu beobachten. Bildet sich eine ringförmige Hautrötung, sollten Betroffene die Hausärztin oder den Hausarzt aufsuchen. Dies kann ein Anzeichen für eine Borreliose- oder FSME-Infektion sein. Krankheitsanzeichen treten erst nach ein bis sechs Wochen auf. Dazu zählen Abgeschlagenheit, Fieber, Lymphknotenschwellung, Kopf-, Gelenk-, und Muskelschmerzen. Borreliose kann mit Antibiotika wirksam bekämpft werden. Gegen FSME gibt es kein Medikament, aber einen Impfstoff.
Impfung gegen FSME
Im Wartburgkreis ist in diesem Jahr bislang eine FSME-Infektion gemeldet worden. Im vergangenen Jahr gab es keine Meldung. Eine Impfung wird empfohlen für Personen, die in FSME-Risikogebieten durch Zecken gefährdet sind, beruflich gefährdetes Personal sowie Reisende in Risikogebiete. Der Wartburgkreis gilt nicht als Risikogebiet. „Wer den eigenen Impfstatus nicht kennt, sollte das beim Hausarzt ansprechen und bei Bedarf die Impfung auffrischen“, so BARMER-Kundenberaterin Wiegand. Die Impfung sei Kassenleistung. Um immer einen guten Überblick zu behalten, seien auch digitale Impfplaner eine gute Hilfe. Die BARMER bietet einen solchen Service für ihre Versicherten kostenfrei in der BARMER-App.