Ein ungewöhnlicher Gottesdienst auf der Wartburg

Bildquelle: Alwine Pompe
Am Samstag, 30. Mai 2026, findet um 18:00 Uhr in der Wartburgkapelle auf der Wartburg in Eisenach ein Gottesdienst statt, in den ein Werk der Künstlerin Alwine Pompe eingebunden wird.
Die Arbeit trägt den Titel „Der lange und breite Fluss des Christentums. Eine Erfolgsgeschichte“. Sie wird nicht als Ausstellung gezeigt, sondern ist Teil des Geschehens selbst.
Pfarrer Armin Pöhlmann führt durch den Gottesdienst und greift das Werk im gesprochenen Wort auf. Die Orgel spielt Michael Teuber.
Die Wartburgkapelle bildet dabei nicht nur den Hintergrund der Veranstaltung. Der Raum selbst wird Teil der Situation. Geschichte, Sprache, Musik und Bild treten miteinander in Beziehung.
Alwine Pompe arbeitet seit Jahren mit wiederkehrenden Zeichen wie Fisch und Kreuz. Viele ihrer Arbeiten entstehen auf Pralinenpapier und Buntstift auf Holz. Die Arbeit gehört zur Werkreihe „Kulturelle Stabilität im Wandel“. Pompe bezeichnet diese Arbeit mit Zeichen als „Symbolographie“.
Das Werk wird nicht betrachtet wie in einer Ausstellung. Es erscheint im Zusammenhang eines Gottesdienstes und verändert dadurch auch die übliche Situation des Betrachtens.
Solche Verbindungen von zeitgenössischer Kunst, liturgischem Raum und musikalischer Gestaltung sind eher selten. Gerade die Wartburgkapelle verleiht der Situation dabei eine besondere Präsenz.
Der Gottesdienst ist öffentlich. Die Künstlerin ist anwesend und steht im Anschluss für Gespräche zur Verfügung.
