Erntedank am 4. Oktober: Fest des Dankes und des Teilens

Bildquelle: Ev.-Luth. Kirchengemeinde – Ernteteppich in der Nikolaikirche
In den Eisenacher Kirchen wird am 4. Oktober Erntedank gefeiert mit fröhlichen Gottesdiensten für Jung und Alt. In vier Kirchen ist an diesem Tag der Altarraum reich geschmückt mit Gottes Gaben: Getreide, Brot, Blumen, Gemüse und Früchte. Die Besucher der Gottesdienste bringen weitere Gaben mit, die im Anschluss an soziale Einrichtungen in der Stadt weitergegeben werden. Der verantwortungsvolle Umgang mit der Natur, Umweltschutz und die Aufforderung, Not zu sehen und Nahrung mit anderen zu teilen stehen bei den Erntedankfesten ebenso im Mittelpunkt wie Dankgebete und Musik.
In der Georgenkirche wird das Erntedankfest um 10 Uhr mit einem festlichen Abendmahls-Gottesdienst begangen, an dem auch die Konfirmanden mitwirken. Pfarrer Martin Hundertmark lädt alle Besucher ein, den mit Erntegaben geschmückten Altar durch mitgebrachte, haltbare Lebensmittel zu verschönern. Alle Erntegaben gehen an die Eisenacher Tafel. Beim anschließenden Kirchenkaffee gibt es Gelegenheit zum Kennenlernen und zur Begegnung.

Ebenfalls um 10 Uhr beginnt der Erntedank-Gottesdienst im Werner-Sylten-Haus mit Pfarrer Armin Pöhlmann. Erntegaben können am Freitag und Samstagvormittag am Syltenhaus abgegeben werden. Auch hier sind die Gaben für die Eisenacher Tafel bestimmt.
In die Annenkirche lädt Diakonin Gaby Neuber mit ihrem Team um 10.30 Uhr zu einem fröhlichen Gottesdienst für alle Generationen ein – mit Franz von Assisi, Musik, Begegnung und einem gemeinsamen Agapemahl*.
Für den Gottesdienst mit Pfarrer Armin Pöhlmann um 17 Uhr in der Nikolaikirche wurde auch in diesem Jahr ein kunstvoller Ernteteppich ausgelegt – ein vergängliches Bild aus Naturmaterialien wie Getreidekörnern, Samen, Blüten und Gewürzen. Die Gestaltung und das aufwendige Auslegen des Teppichs haben auch in diesem Jahr die Eisenacher Werkstätten für Menschen mit Behinderung der Diako Thüringen übernommen. Er wird die Kirche noch bis 12. Oktober schmücken und im Mittelpunkt des Gottesdienstes zu Erntedank stehen.
