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Lottomittel für neue Kirchenbänke in Herda

Aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts soll das Kreuzgewölbe des Altarraumes der Kirche Herda stammen. Auf den Schlussstein dieses Gewölbes ist ein lächelndes Gesicht gemeißelt – man nimmt an, dass es die Heilige Margarethe sei, die auch der Kirche ihren Namen gab.

Am Donnerstag hatte diese Margarethe noch mehr Grund, sich zu freuen. Thüringens Justizminister Harald Schliemann übergab der evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde einen Lottomittelbescheid von 3500 €.

Das Geld soll für den Erwerb und den Einbau neuer Kirchenbänke für den Altarraum verwendet werden. Damit kommen die Sanierungsarbeiten weiter voran und ein Teil des ursprünglichen Zustandes kann wieder hergestellt werden. Diese Bänke werden auch die unverputzten Sockel, durch die Feuchtigkeit in den Mauern notwendige Maßnahme, des Raumes verdecken. Weiterhin werde die Akustik in diesem Kirchenteil verbessert.
Grundlage für den Bau der Bänke bilden alte Dokumente der Kircheneinrichtung.

Der für Herda zuständige Wahlkreisabgeordnete Christian Köckert (CDU) hatte sich sehr für die Finanzierung dieses Sanierungsabschnittes eingesetzt.

Den Zuwendungsbescheid nahm Oberpfarrer Reinhard Höfling entgegen. Er stellte dem Minister auch die gegenwärtigen Sanierungsarbeiten an der Kirche vor. Beim Besuch waren die Zimmerarbeiten am Dachgebälk unüberhörbar, dieses werde nun mit Stahlträgern gesichert. Diese Arbeiten wurden nach der eigentlichen Dachsicherung erforderlich, als statische Probleme sichtbar wurden, und waren in diesem Umfang nicht geplant.

Pfarrer Höfling freut sich über die finanziellen Mittel. «Damit sehen nun unsere Gemeindemitglieder, in der Kirche geschieht etwas. Die anderen Sanierungsarbeiten geschehen meist im Verborgenen, kosten aber viel Geld».

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