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10. RETTmobil

Soeben hat in Fulda die 10. RETTmobil – Europäische Leitmesse für Rettung und Mobilität – ihre Pforten geschlossen. Genau 19752 Besucher an den drei Veranstaltungstagen weist die erste Bilanz aus und damit mehr als in diesem Jahr erwartet. Die Fachmesse erwies sich erneut als Magnet für Rettungsdienstmitarbeiter, Notärzte und Feuerwehrleute. Dazu kamen viele Mitarbeiter aus Behörden, Kommunen und Verbänden, um sich auf der RETTmobil über aktuelle Entwicklungen und neueste Rettungsdiensttechnik zu informieren. «Wir hatten einen unerwartet hohen Besucherandrang“, resümierte Thomas Strobel, Geschäftsführer des bekannten Rettungsfahrzeugherstellers System Strobel: «Zeitweise konnten wir den Ansturm am zweiten Tag kaum noch bewältigen.“

Bewährt hat sich nach Aussage der Messeleitung die Vergrößerung des Parkplatzangebots. Aufgrund der 300 weiteren Parkplätze, die von der Stadt Fulda rechtzeitig zur RETTmobil fertig gestellt wurden, konnte der Verkehrsfluss spürbar verbessert werden. Messechef Dieter Udolph bilanziert zufrieden: «Der Blick auf die Messestände zeigt uns, dass die Ausstellung erneut an Qualität zugelegt hat. Dies sehen wir auch als eine weitere Stärkung des Messestandorts Fulda an.“

Auch der die RETTmobil begleitende Fortbildungs-Event unter der Leitung von Prof. Dr. Peter Sefrin erfreute sich erneut hohen Zuspruchs. «Die Fortbildungsveranstaltungen waren alle ausgebucht“, zog Sefrin eine positive Bilanz. Auch die Workshops wurden gut angenommen. Insgesamt nutzten fast 600 Teilnehmer die Chance, sich weiterzubilden. Die Sicherheit auf Einsatzfahrten war Praxisthema auf dem Trainingsparcours im Freigelände. Dort ließen sich die Fahrer von Löschfahrzeugen aus dem Landkreis Fulda in der sicheren Beherrschung der Fahrzeuge unterweisen.

Die 10. RETTmobil hat die in sie gesetzten Erwartungen erneut erfüllt. «Wir sind absolut zufrieden mit dem guten Zuspruch“, fasst Manfred Hommel von der Interessengemeinschaft der Hersteller von Kranken- und Rettungsfahrzeugen zusammen. «90 Prozent der Aussteller sind mit dem Messeverlauf und der Geschäftsentwicklung äußerst zufrieden“, so Hommel. Er freut sich auch über die ausgeprägte Kommunikation mit den Anwendern aus Hilfsorganisationen, Feuerwehren, THW und Bundeswehr: «Die RETTmobil ist die herausragende Plattform für alle am Rettungsdienst Beteiligten.“ Hommel selbst war Teilnehmer einer Videokonferenz der EMS Safety Foundation, die mit einer Delegation aus den USA zur RETTmobil gekommen war, um eine Stunde lang das Thema «Sicherheit und Qualität europäischer und amerikanischer Technikstandards im Vergleich“ mit Teilnehmern in aller Welt via Internet zu diskutieren. Der Videostream ist für alle registrierten Nutzer unter www.EMSSafetyFoundation.org abrufbar.

Viele Aussteller haben bereits jetzt ihre Anmeldungen für die nächste RETTmobil im kommenden Jahr ausgefüllt. Auch der Offroad-Parcours und das Fahrsicherheitstraining auf der Teststrecke werden auf der nächsten RETTmobil wieder eine herausragende Rolle spielen und dem RETTmobil-Motto «Rettung und Mobilität erleben“ neue Geltung verschaffen. Eine absolut positive Bilanz der 10. RETTmobil zog auch Hauptmann Schrüfer von der Bundeswehr, der mit seinen Sanitätssoldaten aus Feldkirchen starke Präsenz gezeigt hat: «Wir sind mit den Möglichkeiten hier extrem zufrieden und hatten eine sehr gute Besucherresonanz.“

Bekanntlich ist nach der RETTmobil vor der RETTmobil. Auch im nächsten Jahr wird die Europäische Leitmesse für Rettung und Mobilität wieder viele tausend Besucher anziehen. Die 11. RETTmobil ist bereits fest terminiert: Sie findet vom 11. – 13. Mai 2011 erneut in Fulda statt.

Rainer Beichler |

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