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Streitgespräch zwischen Frau Sunna und Herrn Winter (Roberto Fink). | Bildquelle: © Stadt Eisenach

Beschreibung: Streitgespräch zwischen Frau Sunna und Herrn Winter (Roberto Fink).
Bildquelle: © Stadt Eisenach

65.000 Besucher beim Eisenacher Sommergewinn

Rund 65.000 Zuschauer waren dabei, als am 10. März beim Eisenacher Sommergewinn Frau Sunna den Winter besiegte. Der Festumzug mit etwa 1.200 Mitwirkenden zog bei Frühlingswetter durch die Straßen und begeisterte Besucher aus Nah und Fern. Das Thema in diesem Jahr: Sommergewinn 2018 – gemeinsam mit unseren Partnerstädten.

Auf acht Themenwagen präsentierten sich die Eisenacher Partnerstädte mit ihren Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten – unter anderem die Burg der französischen Stadt Sedan, Stadtansichten von Marburg (Hessen), der Rote Turm der ungarischen Stadt Sarospatak, den Himmelbjerget – einen 147 Meter hohen Hügel – zeigte  der Festwagen der dänischen Partnerstadt Skanderborg. Den Festwagen aus dem weißrussischen Mogilew zierte die Skulptur „Der Astrologe“. Die amerikanische Partnerstadt Waverly warb auf ihrem Festwagen mit „Waverly welcomes you – simply the best place for you to be“. Außerdem zeigten Tänzerinnen und Tänzer aus Mogilew und Sarospatak sowie eine Kapelle aus Marburg während des Umzuges ihr Können. Sie waren Teil des 1,2 Kilometer langes Festzuges, der aus 1200 Mitwirkenden, zehn Musikgruppen 41 Laufgruppen, 39 Festwagen und Kutschen sowie 112 Pferden und Eseln bestand.

Ich danke der Zunft für das besondere Motto des Sommergewinns 2018, sagte Oberbürgermeisterin Katja Wolf nach dem erfolgreichen Umzug. Städtepartnerschaften sind die große Friedensbewegung überhaupt, erinnerte sie und freute sich, dass die Eisenacher ihre Städtepartnerschaften „mit Herzen leben“.

Foto: © Stadt Eisenach • Festwagen der dänischen Partnerstadt Skanderborg.

Der Sommergewinn war zudem eine riesige Geburtstagsparty, denn im Jahr 2018 feiert Eisenach gleich drei Städtepartnerschaftsjubiläen: zehn Jahre Städtepartnerschaft mit Sarospatak, 25 Jahre mit Skanderborg und seit 30 Jahren besteht die Partnerschaft zwischen Eisenach und Marburg. Ministerpräsident Bobo Ramelow würdigte die ehrenamtliche Kraft, die das immaterielle Kulturerbe Sommergewinn zusammenhält.

Ich ziehe meinen Hut vor Ihnen, Sie haben meine größte Hochachtung, dankte er der Sommergewinnszunft und den vielen ehrenamtlichen Helfern.

Foto: © Stadt Eisenach • Festwagen der ungarischen Partnerstadt Sarospatak.

Diese haben unermüdlich gearbeitet – 7.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit von November 2017 bis zum Festumzug – erinnerte Zunftmeister Torsten Daut. Sein Dank ging an alle Helfer, Sponsoren und die Sicherheitsdienste (von Polizei über Feuerwehr, Rotes Kreuz bis hin zum THW) für den sicheren und reibungslosen Ablauf.

Foto: © Stadt Eisenach • Aus Krepppapierblüten gedreht: die Nationalfarben der Eisenacher Partnerstädte.

Den Sommergewinn in Eisenach feiern zahlreiche Ehrengäste der Stadt. Darunter Ministerpräsident Bodo Ramelow, Abordnungen aus den Partnerstädten Sarospatak, Mogilew, Skanderborg, Waverly und Marburg. Dazu kommen Dr. Marc Sagnol (Beauftragter des Französischen Kulturbüros in Thüringen), Bürgermeister mehrerer umliegender Gemeinden, Vertreter von Kirche, Schulen, der Sparkasse sowie weiterer Einrichtungen und Vereine. Noch bis 18. März herrscht in der Wartburgstadt Rummel zum Sommergewinnsfest. Alle Informationen rund um das Programm gibt es im Internet: sommergewinn-eisenach.de.

Foto: © Stadt Eisenach • Der Frühling hält Einzug.

Ein Wiedersehen für die Delegationen der Eisenacher Partnerstädte gab es am Abend beim traditionellen Treffen im Festzelt der Sommergewinnszunft. Weiter ginges am Sonntagmorgen mit einem Festgottesdienst in der Annenkirche ab 10:30 Uhr und dem gemeinsamen Sommergewinns-Frühschoppen ab 10:45 Uhr im Steigenberger Hotel Thüringer Hof. Das Festwochenende endete für die Gäste mit dem traditionellen Feuerradrollen der Germanen um 19 Uhr oberhalb des Wolfgangs aus Richtung Metilstein.

Foto: © Stadt Eisenach • Frau Sunna auf dem Festwagen.

Foto: © Stadt Eisenach • Frau Sunna (Sabrina Fink) hat den Winter besiegt.

Andrea T. | | Quelle:

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