ACHAVA Festspiele starten in Eisenach mit Eröffnung von 2 Ausstellungen

Donnerstag, 04.09.2025, 18:00 Uhr und Samstag. 06.09.2025, 16:00 Uhr

Morgen ist es soweit: die interkulturellen ACHAVA Festspiele starten in Eisenach! In unserer Stadt finden sie zum siebten Mal statt. In diesem Jahr mit 24 Events!

Organisiert durch ein großes Team von über 40 Ehrenamtlern unter der Leitung von Kulturmanagerin Alexandra Husemeyer.

Starke Frauen
Fortografien von Fatemeh Hassani

Die studierte Bühnenfotografin wurde Ende der 80ziger in Teheran geboren und lebt seit drei Jahren in Mitteldeutschland. In ihrer Ausstellung nimmt sie Frauen in den Fokus. Dabei fasziniert sie vor allem die Doppelidentität der Frauen, die durch die Geschlechterapartheit der radikalislamischen Taliban in die Unsichtbarkeit gedrängt werden. Diesem Verschwindensollen setzt sie ihre farb- und ausdrucksstarken großformatigen Porträts entgegen. 
Ein Projekt des Kunstverein Eisenach e.V. in Kooperation mit den ACHAVA Festspielen Thüringen e.V.
Samstag, 06.09.2025, 16:00 Uhr, E-Werk, Uferstraße 34, 99817 Eisenach

Eve Stockhammer – Plakat Ausstellung „Starke Frauen“

Kunstinstallation JISKOR
Für jedes Kind eine Perle von Eve Stockhammer 

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Die Installation „JISKOR – Für jedes Kind eine Perle“ der Schweizer Künstlerin Eve Stockhammer thematisiert eine oft vergessene Personengruppe von Holocaustopfern – die Kinder. Die deutschen Nationalsozialisten ermordeten über 6 Millionen Menschen jüdischen Glaubens, darunter 1,5 Millionen Kinder und Jugendliche. Die interreligiöse JISKOR-Gruppe aus der Schweiz hat ein partizipatives Kunstprojekt umgesetzt.

„JISKOR“ ist hebräisch und bedeutet „Gedenke!“. Der Gedenkvorhang aus Glasperlen erinnert an die Ermordung von 1,5 Millionen jüdischen Kindern und versteht sich als Mahnmal gegen Antisemitismus, Diskriminierung und Vertreibung. Zur Ausstellung erscheint ein Buch, das die Künstlerin vorstellen wird.

Fotoausstellung „Kommt zusammen!“ – Moschee, Kirche, Synagoge 

Die Fotoausstellung von Jochen Gewecke thematisiert den interreligiösen Dialog und nimmt religiöse Räume in den Fokus. Über mehrere Jahre besuchte der Tübinger Fotograf Kirchen, Synagogen und Moscheen in Deutschland. Dabei fotografierte er nicht nur die Gebäude, sondern kam auch Beterinnen und Betern nahe.

Die Ausstellung war bereits in Moscheen, Synagogen und Kirchen zu sehen.

Das Eisenacher E-Werk präsentiert die Fotos nun an einem neutralen Ort. Menschen sind eingeladen, genau hinzusehen und zu entdecken. Die Ausstellung leistet einen Beitrag zur  Herzensbildung und Verständigung.  In einer Zeit, in der gegenseitige Verdächtigung zur Tagesordnung gehören  und Religionen unter Generalverdacht gestellt werden, öffnet sie Türen für Dialog und Respekt.