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Anradeln auf dem Werratal-Radweg

Fahr mal Rad – am besten in Thüringen 2010 – das ist der Slogan, mit dem Thüringen in diesem Jahr die radelnde Welt ins Grüne Herz lockt und die Behauptung ist nicht übertrieben. An den Thüringer Flüssen und entlang der Thüringer Klassikerstraße sind in den letzten Jahren Radwege entstanden, die sich sehen und vor allem gut beradeln lassen können.

Die Pressereise der Thüringer Tourismus GmbH dreht sich in diesem Jahr denn auch um das Thema Rad und wird vom 8. bis zum 11. Mai das Werratal von Creuzburg bis Treffurt, die Unstrut-Werra-Route von Treffurt nach Mühlhausen und die beiden Radrouten Rot und Gelb am Nationalpark Hainich bis Bad Langensalza erkunden.

Der Werratal-Radweg ist einer der Pionier-Radwege im Thüringer Netz. Er hat von seiner Inbetriebnahme an nicht zu viel versprochen und ist mit steigender Beliebtheit auch immer besser geworden. Er erschließt vielfältige Landschaften auf seinem Lauf vom Rennsteig bis zum Weserbergland. Werratal-Radler können schmucke Städte entdecken, in denen es jede Menge Kultur zu erleben gibt. Und auf der gesamten Strecke trifft man freundliche Menschen, die weiter helfen, wenn mal ein Radwegschild fehlt oder empfehlen können, wo die besten Klöße serviert werden.

Die vielen Väter und Mütter des Radwegs freut es jedoch am meisten, dass sich in diesem Jahr die Öffnung für ein grenzenloses Werratal zum 20. Mal jährt. So steht das Anradeln zum Saisonauftakt in diesem Jahr auch unter diesem Motto.

Am 24. April ab 10.00 Uhr kann jedermann am diesjährigen Anradeln teilnehmen. Während die Tour im letzten Jahr vom Wanfrieder Werrahafen nach Creuzburg führte, wird in diesem Jahr am Breitunger Schloss gestartet. Von dort aus geht es über Barchfeld und Immelborn zunächst nach Bad Salzungen zu den Kuranlagen, die direkt am Radweg liegen. Dann wird das Besucherzentrum des Erlebnisbergwerks in Merkers angefahren. Über Dorndorf und Vacha geht die Tour über die ehemalige innerdeutsche Grenze, einst von der historischen Werrabrücke markiert, nach Philippsthal, wo zum Abschluss im Schlosspark die Grenzgedenkstätte zu besichten ist.

Auskünfte zur Tour sowie zur An- und Abreise sind in der Breitunger Gästeinformation, Tel. 036848/88221 zu erhalten.

Wer nach dem Anradeln (oder später) noch mehr in Sachen Werra erfahren will, kann auch weiter nach Wanfried radeln. Dort eröffnet im Heimatmuseum die Ausstellung Der Teller der Pocahontas – über eine (Welt-) Reise der Werra-Keramik von Wanfried bis ins Fort James in Virginia, die bis zum 9. Mai im Keudellschen Schloss zu besichtigen ist. Infos dazu sind unter der Rufnummer 05651/331985 zu erhalten.

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