Bessere Verkehrsanbindung von Bad Salzungen erfordert langen Atem

Arbeitsgespräch mit Klaus Bohl

Es gibt Themenfelder in der Kommunalpolitik, die große Beharrlichkeit abverlangen. Die Verkehrsanbindung von Bad Salzungen und dem südlichen Wartburgkreis ist ein solches Thema. Regelmäßig tauschen sich Bad Salzungens Bürgermeister Klaus Bohl (Freie Wähler) und der Landtagsabgeordnete Martin Henkel (CDU) bei Arbeitsgesprächen hierzu aus. Beide sind sich einig, dass die Erreichbarkeit für die Kur-, Kreis- und Garnisonsstadt nach wie vor stark verbesserungswürdig ist. Laut Klaus Bohl gehört die Stadt zu den am Schlechtesten angebundenen Mittelstädten Thüringens, verbunden mit den bekannten Nachteilen für die Menschen und die Unternehmen der Region. Auch wenn es entlang der B 62 mit der Ortsumfahrung bis zum Hämbacher Kreuz inzwischen einen kleinen Fortschritt gebe.

Thema des jüngsten Gesprächs war der aktuelle Sachstand zur geplanten Werraquerung und die neue Anbindung der B 62 an die B 19. Martin Henkel konnte berichten, dass er zu dem Vorhaben in regelmäßigem Kontakt mit dem zuständigen Abteilungsleiter im Thüringer Verkehrsministerium stehe. Gemeinsam mit Landrat Reinhard Krebs, dem Bundestagsabgeordneten Christian Hirte (beide CDU) und den Bürgermeistern der Region setze er sich nach Kräften für eine bessere Anbindung des südlichen Wartburgkreises und Bad Salzungens ein.

Weitere Punkte des Arbeitsgesprächs im Dienstzimmer des Bürgermeisters waren die Themen der kommenden Kreistagssitzung.

Als direkt gewählter Landtagsabgeordneter für Bad Salzungen und den südlichen Wartburgkreis stehe ich selbstverständlich in regelmäßigem Austausch mit dem Bürgermeister der Kreisstadt. Es ist mir ein wichtiges Anliegen mit möglichst vielen kommunalen Vertretern – hauptamtlich wie ehrenamtlich und über Parteigrenzen hinweg – einen guten Kontakt zu pflegen und gemeinsam die Region voranzubringen. Gott sei Dank fordert nicht jedes Thema so viel Geduld wie die Verkehrsanbindung, sagte Martin Henkel.

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