Aßmann-Halle ist fit für die erste Handballbundesliga

Bildquelle: ©Stadtverwaltung Eisenach/ Diana Schiffer
ThSV Geschäftsführer Rene Witte und Oberbürgermeisterin Katja Wolf in der Werner-Aßmann-Halle.

Die Eisenacher Werner-Aßmann-Halle ist fit für die erste Handballbundesliga. Oberbürgermeisterin Katja Wolf und Rene Witte (Geschäftsführer und Manager des ThSV Eisenach) überbrachten die frohe Botschaft auf einer gemeinsamen Pressekonferenz am heutigen Donnerstag, 31. August.

Stadt und Verein stehen eng zusammen. Wir haben alles möglich gemacht, um die Spielstätte pünktlich umzubauen und bauliche Verpflichtungen, die die Erstligabedingungen mit sich bringen, in die Tat umzusetzen. Das war Aufgabe der Stadt und wir haben sie erfüllt, so Katja Wolf.

In den vergangenen Wochen ist in der Werner-Aßmann-Halle viel passiert. Das Parkett ist abgeschliffen und blau gestrichen worden, neue Linien wurden aufgebracht. Die ehemalige Sprecherkabine auf der Haupttribüne ist zurückgebaut worden. Dort befindet sich jetzt ein Kamerastellplatz. Die Stadt hat in den Umbau und die Instandsetzung der Stromhauptverteilung investiert. Boxring und Geräte des Fitnessbereiches sind demontiert worden. Glasfaser und Elektroinstallationen sind in der Halle ausgebaut worden. Feuerwehrpläne, Laufkarten und Fluchtwegepläne werden überprüft und angepasst und Module der elektroakustischen Anlage werden ausgetauscht. An beiden Stirnseiten der Halle wird es künftig Rauchabzüge geben. Die Arbeiten sind beauftragt und sollen in vier bis sechs Wochen ausgeführt werden. Überprüft, angepasst und erweitert wird zudem die Brandmeldeanlage. Malerarbeiten in der gesamten Halle kamen hinzu, ebenso werden an verschiedenen Stellen neue Türen eingebaut, beziehungsweise in der Höhe angepasst.

Das waren unsere Hausaufgaben, die wir gemacht haben. Mehr noch, wir haben alles unter Zeitdruck erfolgreich gemeistert. Ich danke allen engagierten Kollegen, betonte Katja Wolf.

Sie informierte, dass die Stadt für alle diese Arbeiten rund 300.000 Euro, davon alleine zirka 165.000 Euro für die Entrauchung, ausgegeben hat.

Das sind wichtige Investitionen, damit unser Handballteam in der stärksten Handballliga der Welt mitspielen kann, so die Oberbürgermeisterin.

Hinzu kommt die neue Leichtbauhalle, die neben der Aßmann-Halle gebaut worden ist. Sie ist grundsätzlich eine städtische Sporthalle und kann von Vereinen genutzt werden. Möglich sind Sportarten wie Badminton, Tischtennis oder Aerobic. 

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Zu den Heimspielen des ThSV dient sie als VIP-Bereich. Zirka 530.000 Euro (Fußbodenbelag und andere kleinere Sachen stehen noch aus, am Ende dürften es zirka 600.000 Euro sein) hat das rund 320 Quadratmeter große Bauwerk gekostet.

Eine Ausgabe, die sich gelohnt hat, freut sich Katja Wolf.

Der ThSV hat ebenfalls in Größenordnungen in die Aßmann-Halle investiert. Beim Verein verblieb der Einbau der mobilen Teleskoptribüne, der Umbau des Geländers am Treppenaufgang zur Haupttribüne, der Einbau von LED in Wänden und Banden sowie die eventuelle Umrüstung der Lautsprecherampel gegenüber der Haupttribüne. Beteiligt war der Verein zudem am Ausbau Glasfaser und Elektroinstallationen im Objekt. Die Erhöhung des Geländers und der Bau des Podestes für den Kamerastellplatz an der Nordtribüne gehören ebenfalls zum Portfolio der Vereinsverantwortung.

©Stadtverwaltung Eisenach/ Diana Schiffer
Katja Wolf und Rene Witte in der neuen Leichtbauhalle.

Die Oberbürgermeisterin und der ThSV-Geschäftsführer blicken zuversichtlich auf die Saison, die am vergangenen Samstag mit einem Heimsieg startete. Der ThSV Eisenach ließ mit einem 31:30-Heimsieg über den Bergischen HC gleich aufhorchen.

Ich drücke Euch ganz fest die Daumen und wünsche viel Erfolg sowie den nötigen Biss für die stärkste Handballliga der Welt, so Katja Wolf.

Wir sind überaus froh, dass alles in der Kürze der Zeit geklappt hat. Ohne die von der Stadt getätigten Investitionen wäre das nicht gelungen. Unser Dank geht an Oberbürgermeisterin Katja Wolf und Bürgermeister Christoph Ihling, aber auch an alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung, betonte Rene Witte. Er fügt hinzu: Unsere Sponsoren Schneider Bau GmbH, Innenausbau Schwertfeger, Metallbau Fischer, Abel & Kolditz, TV Anhalt, Koscielsky Catering und Kötter leisteten einen überaus wichtigen Beitrag.

Der Geschäftsführer und Manager des ThSV Eisenach dankte in besonderem Maße Architekt Lothar Deubner, der sich für die Bauanträge, Bauaufsicht und die architektonischen Leistungen verantwortlich zeichnete.

Unsere eigenen Investitionskosten belaufen sich auf 400.000 Euro, erklärte Rene Witte. Die neue Leichtbauhalle ist ein Mehrgewinn für unsere Stadt, kann diese doch von anderen Vereinen auf vielfältige Art und Weise als Trainings- und Probestätte genutzt werden, so Witte.

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