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Bildquelle: © Kevin Rodeck / Landratsamt Wartburgkreis
Demokratiekonferenz 2019

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Demokratiekonferenz 2019

Barcamp zur Demokratieentwicklung im Wartburgkreis

Unter dem Motto „Vorsicht: Demokratie im Wartburgkreis“ fand am 28. September im Pressenwerk Bad Salzungen die jährliche Demokratiekonferenz der Lokalen Partnerschaft für Demokratie „Denk bunt im Wartburgkreis“ statt. Dazu hatte die Partnerschaft Beteiligte und Engagierte, denen eine Unterstützung und Förderung der demokratischen Partizipation am Herzen liegen und die sich für einen vielfältigen, weltoffenen und toleranten Wartburgkreis einsetzen, eingeladen.

Der Kreisbeigeordnete des Wartburgkreises, Martin Rosenstengel, eröffnete die Demokratiekonferenz. In seiner Eröffnungsrede stellte er die Bedeutung und Notwendigkeit einer Vernetzung des zivilgesellschaftlichen Engagements heraus. Anschließend erläuterte Simon Ortner, externe Koordinierungsstelle der Partnerschaft für Demokratie im Wartburgkreis, den Rahmen und die Ziele des Demokratieförderprogramms. Er erhoffe sich konkrete Ergebnisse der Veranstaltung, welche in der Projektförderung und der Ausrichtung in der nächsten Förderperiode ab 2020, umgesetzt werden können.

Toni Lütgenau und Maja Kant von der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Thüringen e.V. führten in das Barcamp ein und erläuterten die Methode. Ein Barcamp ist ein Tagungsformat, bei welchem alle Teilnehmenden selbst zu aktiven Mitwirkenden werden: Zu Beginn der Tagung legen die Teilnehmenden im Rahmen des Tagesthemas ihre „Sessions“ (eine Art kleinere Workshops) selbst fest und bestimmen den Tagesablauf der Veranstaltung eigenständig. Aus über 30 genannten Themen entwickelten sich acht Gesprächsrunden, in die sich die Teilnehmer einwählen konnten. Unter anderen wurden die Beteiligung von Jugendlichen, das Klima, Bürgerbeteiligungsräte und Partnerschaften in der Vereinskultur diskutiert.  Die einzelnen Gesprächsrunden wurden von Stefan Kowalczyk mit kurzen Zeichnungen grafisch festgehalten.

In der Abschlussrunde wurden die Ergebnisse vorgestellt, die zum Teil Erstaunliches lieferten. Lars Englert vom Verein Politik zum Anfassen e.V. hat beispielweise mit dem Kreisbeigeordneten Martin Rosenstengel eine finanzierte Stelle für junge Menschen diskutiert,  um  Tagungsordnungen von Stadt- und Gemeinderat oder Kreistag in leicht verständlicher Sprache zu „übersetzen“ und so die Kommunalpolitik transparenter zu machen.

Nach Abschluss des Barcamps erfolgte ein offener Austausch bei musikalischer Umrahmung durch die Schülerjazzband der Musikschule Wartburgkreis.

 

Andrea T. | | Quelle:

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