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Bauhof ist auf den Winterdienst vorbereitet

Seit 1. November und bis zum 31. März sind die Mitarbeiter des städtischen Amtes für Tiefbau und Grünflächen in Winterbereitschaft. Oberbürgermeister Matthias Doht machte sich bei einem Besuch auf dem Bauhof ein Bild von den Vorbereitungen auf die kalte Jahreszeit. »Die städtischen Mitarbeiter haben eine sehr wichtige Aufgabe, denn sie stellen sicher, dass bei Schnee und Eis zum Beginn des Berufsverkehrs die wichtigsten Straßen im Stadtgebiet bereits gestreut oder geräumt sind.» sagte der OB.

Der Straßenwinterdienst wird mit drei Fahrzeugen des Bauhofs und drei externen Firmenfahrzeugen abgesichert. Die Lkw, auf denen insgesamt 12 Beschäftigte in Wechselschicht fahren, sind für den Winterdienst bereits aufgerüstet, um im Bedarfsfall kurzfristig eingesetzt werden zu können.

Winterdienst erfolgt in der Regel zwischen 6 Uhr und 22 Uhr, samstags, sonntags und feiertags von 8 Uhr bis 20 Uhr. Die Straßen werden dabei nach einem festgelegten Plan geräumt und gestreut. Die Reihenfolge richtet sich nach der Bedeutung der jeweiligen Straße: So haben Bundesstraßen und Hauptverkehrsstraßen im Stadtgebiet Vorrang. Ebenfalls bevorzugt betreut werden Straßen, auf denen Busse verkehren und die für den Tourismus Bedeutung haben.

Festgelegt sind die Routen der Räum- und Streufahrzeuge in Tourenplänen. Diese Pläne umfassen insgesamt rund 330 Straßen-Kilometer und damit einen großen Teil des Straßennetzes in der Stadt und in den Ortsteilen.
Wer wissen will, ob seine Straße ebenfalls geräumt wird: Die Übersicht mit den Straßen, die per Schneepflug geräumt werden, kann im Bürgerbüro am Markt 22 und auf www.eisenach.de (Bereich »Aktuelles») eingesehen werden.

Entlang der städtischen Grundstücke nimmt die Stadt außerdem ihre Anliegerpflicht wahr, hier werden die Gehwege von Hand gestreut bzw. mit Kleingeräten geräumt. Dafür sind die Mitarbeiter auf 8 Touren im gesamten Stadtgebiet unterwegs.

Beim Amt für Tiefbau und Grünflächen sind derzeit fast 600 Tonnen Streusalz (Schüttgut) vorrätig. Ein Teil davon ist bereits in Säcke abgefüllt und steht für den Handstreudienst bereit. Außerdem werden 78 Streukästen mit Splitt zum punktuellen Streuen der Straßen aufgefüllt. Zum Nachfüllen sind bei den Stadtwerken weitere 30 Tonnen Splitt vorrätig.

Die Stadt bittet alle Autofahrer, beim Parken insbesondere im Südviertel die vorgeschriebene Mindestbreite der Straße von drei Metern frei zu lassen, da sonst die Räumfahrzeuge dies Straßen nicht befahren können. Im Besonderen ist vom 1. November bis zum 31. März auf die eigens eingerichteten Halteverbotsstrecken zu achten. Bei Behinderung der Winterdienst-Fahrzeuge durch parkende Fahrzeuge am Straßenrand kann an den betreffenden Stellen nicht geräumt werden. Aufgrund der Tourenplanung ist ein späterer Einsatz an diesen Stellen nur schwer möglich, teilweise können diese Straßen dann erst am Folgetag wieder angefahren werden.

Rainer Beichler | | Quelle:

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