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Bund fördert Eisenachs Innenstadtentwicklung

Hirte: „330.000 Euro für Vitalisierung der Stadtmitte“

Die Stadt Eisenach erhält aus dem Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ 330.000 Euro für das Projekt „Goldschmiede Eisenach – Maßnahmen für eine vitale Stadtmitte“, teilt  der CDU-Bundestagsabgeordnete Christian Hirte mit. Über das Bundesprogramm werden 238 Kommunen bei der Entwicklung ihrer Innenstädte und Ortskerne gefördert.

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hatte im Sommer die vorgesehenen Mittel für das Bundesprogramm von ursprünglich 25 Millionen Euro um das Zehnfache auf 250 Millionen Euro erhöht. Durch die Aufstockung wird eine breite Förderung für Städte und Gemeinden aller Größenklassen ermöglicht. Davon profitiert jetzt auch die Wartburgstadt, insbesondere die Goldschmiedenstraße.

Geplant sind der Aufbau eines Citymanagements, die Aktualisierung einer Machbarkeitsstudie für ein ehemaliges Kaufhaus und die Fortschreibung des Masterplans Innenstadt, berichtet der Westthüringer CDU-Politiker Hirte.

Zudem sollen in der Innenstadt mehrere Schaufenster gestaltet und eine Umbauförderung für leerstehende Erdgeschossräume eingesetzt werden. Die Maßnahmen müssen bis spätestens 2025 umgesetzt sein.

Hintergrund: Das Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ sieht vor allem die Förderung konzeptioneller Maßnahmen vor, mit denen die Weichen für eine nachhaltige Innenstadt-, Zentren und Ortskernentwicklung gestellt werden und mit denen die aktuellen Problemlagen – vor allem durch die Auswirkungen der Corona Pandemie – nicht nur baulich-adhoc, sondern mit langfristiger Perspektive angegangenen werden. Um jedoch schnell mit kreativen Ideen und neuen Partnern auch akute Leerstände zu beheben, werden anteilig auch baulich-investive Maßnahmen unterstützt. Die zentralen Stadtbereiche sollen damit als lebendige und attraktive Orte für Handel, Gewerbe, Bildung, Kultur, Wohnen und Freizeit weiterentwickelt werden.

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