Anzeige

Das Binnen-I hat in den Verwaltungen in Eisenach nichts zu suchen

Bildquelle: Werbeagentur Frank Bode | www.werbe-bo.de

Walk: „Verzicht auf grammatikalisch unkorrektes Gendern sollte schon in der Schule beginnen“

Der örtliche CDU-Abgeordnete Raymond Walk spricht sich gegen den Zwang zum Gendern in Amtsstuben aus.

Für die Mitarbeiter der Kreis-, Stadt- und Gemeindeverwaltungen im Wartburgkreis muss das amtliche Regelwerk der deutschen Rechtschreibung weiterhin die Grundlage einer öffentlichen Kommunikation bleiben. Ich halte nichts davon Menschen durch Sprache bevormunden zu wollen, so Walk.

Eine Politik, welche Geschlechtersensibilität weniger als gesellschaftliche Aufgabe begreife, sondern als sprachliches Dogma vor sich hertrage, wirke ausgrenzend.

Dies bekommen vor allem eingeschränkte und auch hörbehinderte Mitbürger zu spüren. Für Menschen, die gerade die deutsche Sprache erlernen, wird dies umso schwerer. Gender-Stern, Gender-Gap, Binnen-I oder innerer Doppelpunkt verkomplizieren die Kommunikation. Oft schwer verständliche Behördensprache wird aus ideologischen Gründen und ohne praktischen Mehrwert noch viel komplizierter. Das muss aufhören, sagt Walk.

Wichtig sei es zudem, gerade auch in den Schulen die korrekte deutsche Grammatik zu lehren und im Klassenraum keinerlei Gendersprache abseits der Dudenempfehlungen zuzulassen, selbst wenn sie von einzelnen Lehrern oder Eltern im privaten Bereich bevorzugt werde.

Walk: Denn erfolgreiche Bildung und wissenschaftlicher Fortschritt basieren auf einem einheitlichen Sprachgebrauch. Dieser ist in allen Bildungseinrichtungen konsequent umzusetzen.

Zugleich betonte Walk, dass der behördliche Verzicht in unseren Verwaltungen einer Vollendung einer gleichberechtigten Teilhabe von Männern und Frauen in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens nicht entgegenstehe.

Das habe auch die CDU-Fraktion im Thüringer Landtag erst in dieser Woche betont, sagte Walk.

Anzeige
Anzeige
Top