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Digitales Treffen mit den Partnerstädten

Oberbürgermeisterin Katja Wolf hält auch während der Corona-Pandemie Kontakt zu den Eisenacher Partnerstädten. Sie erkundigte sich gemeinsam mit Heike Apel (Beigeordnete für Städtepartnerschaften) in einer Videokonferenz mit Vertretern der Partnerstädte Sárospatak (Ungarn), Sedan (Frankreich), Marburg und Waverly (USA) über die aktuelle Lage. „Zusammenhalt ist in dieser schweren Zeit wichtig. Besserung ist in Sicht Wir werden es schaffen“, betonte sie.

Erfreuliches berichtete der Vorsitzende des Städtepartnerschaftsverein aus Waverly, William Werger. Die Corona-Situation habe sich in Waverly deutlich verbessert. Rund 50 Prozent der Einwohner*Innen sind bereits gegen das Virus geimpft, die Geschäfte können bald öffnen. Über einschneidende Veränderungen berichtete auch János Aros, Bürgermeister der ungarischen Partnerstadt Sárospatak. Ungarn befinde sich aktuell in der dritten Corona-Welle, das Virus habe das Leben vieler Einwohner*Innen Sárospataks sehr beeinflusst. „Es hat sich in dieser Zeit gezeigt, wer ein wahrer Freund und Helfer ist“, sagte Aros. In der ungarischen Partnerstadt sind von 12.000 BürgerInnen bereits 7000 geimpft. Auch hier besteht die Hoffnung, dass Gaststätten bald öffnen können, Fußballspiele mit Publikum und das öffentliche Leben insgesamt bald wieder möglich sein können.

Alle Städte eint die Hoffnung auf eine Verbesserung der Situation im Sommer. So ist die Lage in der der französischen Partnerstadt Sedan vergleichbar mit der Situation Eisenachs. Alle Geschäfte, kulturelle Einrichtungen und die Gastronomie sind geschlossen. Hinzu kommt eine Ausgangsbeschränkung, die in Sedan bereits ab 19 Uhr greift. Dezernentin und Stadträtin Kirsten Dinnebier aus Marburg berichtete, dass dort Schulen und Kitas wieder öffnen können, auch die Situation im Krankhaus habe sich entspannt. „Marburg Miteinander – gemeinsam sicher durch die Krise“ heißt ein 3,7-Millionen Euro Hilfspaket der Stadt zur Stärkung des wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Lebens in Marburg in der Corona-Pandemie. Es umfasst insgesamt 14 Hilfsprogramme – angefangen vom Stadt-Geld über Mieterschutz, vergünstigte Park- und Bustickets, Kampagnen zum lokalen Einkauf bis zur Förderung von Schüler*innen und Senior*innen, Handwerk und Bauwirtschaft oder auch Zahlungserleichterungen für städtische Gebühren und mehr. 2022 wird Marburg sein 800-jähriges Stadtjubiläum feiern.

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